Ermutigung für Maturantinnen

Drei Maturantinnen dürfen sich über den „Erzbischof-Dr.-Alois-Kothgasser-Preis“ freuen. 

Salzburg. Im Beisein von Weihbischof Hansjörg Hofer überreichte der Namensgeber der Auszeichnung im Bildungszent-rum Borromäum die Preise an die jungen Frauen.

Bereits zum 4. Mal zeichneten die Erzdiözese Salzburg und ihr Katechetisches Amt heuer junge Leute  mit dem „Erzbischof-Kothgasser-Preis“ aus. Prämiert wurden sehr gute vorwissenschaftliche Arbeiten aus dem Bereich des katholischen Religionsunterrichts. Er sei überrascht gewesen über die Themenvielfalt und danke allen, die eine Arbeit eingereicht haben „und den Pädagoginnen und Pädagogen für die Begleitung und Unterstützung der Preisträgerinnen“, so Kothgasser. Der em. Erzbischof ermutigte die Maturantinnen, „der Realität zu begegnen, sie zu reflektieren und sie dann in einen größeren Horizont zu stellen“. Er äußerte auch die Hoffnung, dass möglicherweise bei manchen Schülern der Wunsch wachse, in den wissenschaftlichen Betrieb einzusteigen. 

Zur Wahl standen acht Arbeiten, von denen zwei ausgezeichnet wurden. Auf den ersten Platz reihte die Jury gleich drei Schülerinnen mit ihren Werken: Madlen Hochstaffl vom BORG Mittersill sowie Hanna Magdalena Peer und Sandra Putz von der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik in Salzburg.

„Geteilter“ erster Platz

„Wir haben dieses Mal zwei gleichwertige Arbeiten“, erklärte Herbert Tiefenthaler, Fachinspektor für den Religionsunterricht. Er unterstrich weiters: „Es ist insgesamt eine Freude, in welcher Qualität sich Maturantinnen und Maturanten mit religiösen Themen auseinander setzen.“ Die Vergabe der Preise war durch eine sechsköpfige Jury in Absprache mit dem Namensgeber des Preises entschieden worden.

Hochstaffl beschäftigt sich in ihrer Arbeit „Kinder zeichnen Gott“ im Speziellen mit der religiösen Entwicklung eines Kindes unter Einbeziehung der Aspekte der so genannten „Kindertheologie“. Für ihre ausgezeichnete Arbeit erhält die BORG-Absolventin ein Preisgeld von 600 Euro.

Hanna Magdalena Peer und Sandra Putz gingen in ihrer Arbeit auf die Trauerbegleitung von Kindern ein. Ihr Ausgangspunkt war die Forschungsfrage, „Wie Kinder beim Verlust einer nahestehenden Person in ihrer Trauer begleitet werden sollen“. Hanna Magdalena Peer und Sandra Putz erhalten gemeinsam ein Preisgeld von ebenfalls 600 Euro.

Foto: Freude beim em. Erzbischof Alois Kothgasser und den Preisträgerinnen: Sandra Putz, Hanna Magdalena Peer und Madlen Hochstaffl (v. l.).

Foto: RB/ibu