Erzbischöflicher Honig

Über eigenen Honig kann sich Erzbischof Franz Lackner freuen

SALZBURG (eds-1.8.2019) / In diesem Jahr kann Erzbischof Franz Lackner zum ersten Mal seinen eigenen Honig genießen. Nachdem im April zwei Bienenstöcke im Garten des Bischofshauses aufgestellt worden waren, war es vor kurzem Zeit für die Honigernte, bei der er selbst mithalf. „Wir haben die Waben gemeinsam herausgenommen, entdeckelt, also das Wachs entfernt, und geschleudert“, erzählt Josef Pichler, der im Bereich der Gebäudeverwaltung der Erzdiözese tätig und selbst Imker ist. „Der Herr Erzbischof war von Anfang an bis zum Ende dabei und hat einen Teil des Honigs auch noch in Gläser abgefüllt.“

Fremdbestäubung durch Bienen

Die Idee dazu kam Cornelius Inama, Finanzkammerdirektor der Erzdiözese, bei einem Gespräch mit Erzbischof Lackner und Josef Pichler. Wichtiger als der Honigertrag sei aber die Bestäubung der Pflanzen, betont Pichler: „Gemeinsam mit den Wildbienen sind die Honigbienen für den Menschen von unersetzbarem Wert, weil sie durch ihre Bestäubung das Ökosystem der Erde aufrecht erhalten.“ Rund 80 Prozent aller auf Fremdbestäubung angewiesenen Pflanzen würden durch Bienen bestäubt. Damit seien sie weltweit nach Rindern und Schweinen die wichtigsten Nutztiere.

Bis jetzt konnten in der Küche des Bischofshauses 20 Kilogramm Honig geerntet werden. Erzbischof Lackner hat das flüssige Gold verkostet und ist von dessen Geschmack begeistert. Doch nur einen Teil wird er für den eigenen Haushalt behalten, den größten Teil wird er verschenken.

Foto: Erzbischof Franz Lackner bei der Entnahme von Honigwaben.

Foto: Erzdiözese Salzburg