Gebet neu erleben

ALIVE! Normalerweise geht die Katholische Jugend mit ihren interaktiven Gebetsstationen in Schulen, Pfarren und Jugendzentren. Am Zukunftstag macht ALIVE! im Bischofshaus Station. 

In der Stille über sich selbst, die Welt und Gott nachdenken; sich den großen Fragen stellen dürfen. Raum und Zeit dafür haben Jugendliche im Rupertussaal im Bischofshaus. „Wir wollen die jungen Leute ermutigen: Befasse dich mit den Themen deines Lebens, reflektiere dein Inneres und erfahre auf kreative Weise die Dimension des Gebets und deiner Spiritualität“, erklärt Chris-
ta Fuchsberger von der Katholischen Jugend. Im Vordergrund stehen die Erfahrungsebene und das selbstständige Denken. Beim Zukunftstag werden Stationen zu den Themen „Dankesagen, Versöhnung und Klagen“ aufgebaut.

Kreative Gebetsstationen

Die Katholische Jugend ist mit den ALIVE! in der ganzen Erzdiözese präsent: in Schulen, Pfarren und Jugendzentren. Die Gebetsstationen können individuell gestaltet und der jeweiligen Altersgruppe angepasst werden. Es gibt die Möglichkeit, sich thematisch am Kirchenjahr zu orientieren. Das heißt: zu Allerheiligen und Allerseelen geht es um „Leben und Tod“; in der Fastenzeit um „Beichte und Vergebung“. Bis jetzt besuchten schon mehr als 8.000 Jugendliche ALIVE!-Gebetsräume. Der „Zukunftsprozess 2018“ der Erzdiözese unterstützt das Projekt der Katholischen Jugend.

Das Projekt ALIVE! der Katholischen Jugend ist ein Angebot am Zukunftstag der Katholischen Privatschulen am 22. März – insgesamt stehen mehr als 60 Aktivitäten zur Auswahl. Mehr Infos unter http://katamt.kirchen.net/de-at/katholischeprivatschulen.aspx

 

Grußwort von Erzbischof Franz Lackner

Liebe junge Freunde!

Papst Franziskus ist es ein Herzensanliegen, junge Menschen weltweit einzuladen, an einer gemeinsamen Zukunft mitzubauen. Deshalb werden junge Menschen in die Vorbereitung der diesjährigen Bischofssynode eingebunden. Das soll in gleicher Weise ein Vorbild für unsere Diözese sein, die sich im Zukunftsprozess den Herausforderungen an die Kirche stellt.

Ihr seid aufgerufen, mitzudenken, eure Vorschläge einzubringen. Überrascht uns Erwachsene mit euren neuen Ideen! Am Zu-kunftstag soll dem offenen Dialog Platz gegeben werden. Nicht nur im Klassenzimmer, auch vor dem Dom, eigene Speaker‘s Corners laden zum Gespräch!

„Ich möchte hören, was du sagst“, so der Titel des eigens für den Zukunftstag komponierten Liedes. Es öffnet unser Herz hin auf Gott und unseren Nächsten. Das kommt in unserer Gesellschaft immer öfter zu kurz. Aufeinander und auf Gott hören – das ist #futurespirit. In diesem Lied heißt es weiter: „Für andere da zu sein, ja das weiß ich bestimmt, ist genau das, was dem Hass den Boden nimmt.“ Schule ist solch ein Ort der Begegnung, an dem junge Menschen gemäß ihren Begabungen und Fähigkeiten individuell gefördert und vorbereitet werden, für ihr Leben, für Kirche und Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen.

Ich freue mich über euren „futurespirit“. Gemeinsam wollen wir am Zukunftstag viele Zeichen sichtbar setzen.