Geistliches Kraftwerk

24 Stunden Anbetung 365 Tage im Jahr und das im Herzen der Stadt Salzburg – im Geistlichen Zentrum St. Blasius. Ab Oktober ist es so weit. Für Georg Mayr-Melnhof wird dann eine Vision Realität. Der Gründer der Loretto-Gemeinschaft lädt ein, Teil dieses  „Geistlichen Kraftwerks“ zu sein.

RB: Warum ist Ihnen die Anbetung rund um die Uhr ein solches Herzensanliegen?

Mayr-Melnhof: „Tun und Sein“ beschäftigen uns als junge, sehr lebendige und sehr engagierte Gemeinschaft schon länger. In unserem Wirkungsbereich gibt es unheimlich viele Projekte und Schulungen, Einsätze und Veranstaltungen. Das Geistliche Zentrum von St. Blasius soll mehr und mehr zum Ort des „Seins“ werden. Kommen, ausruhen, innehalten, anbeten, hl.Messe, Beichte, Gebetskreis, Abende der Barmherzigkeit. Die Anbetung rund um die Uhr möge ein echtes Geistliches Kraftwerk im Herzen unserer schönen Stadt werden. Das Gebet ist der absolute Schlüssel für die Fruchtbarkeit allen kirchlichen Tuns. Und: Ohne Gebet, nur sehr wenig Früchte.

RB: Beten kann Frau und Mann auch zuhause, warum dafür (nachts) extra an einen bestimmten Ort kommen? 

Mayr-Melnhof: Eucharistisch anbeten zu dürfen ist schon ganz besonders. Jesus ist auf ganz spezielle Weise gegenwärtig und das ganz zentral, in der Mitte der Altstadt. Einer gibt dem anderen das „Staffelholz“ weiter und bittet für unsere schöne Stadt und unser Land. Wir träumen davon, dass es bald wirklich sehr, sehr viele sein mögen. Das heißt, Tag und Nacht eine Vielzahl an Betern, die einfach da sind, um Jesus versammelt – so wie die Wächter der Stadt, die immer wach sind.

RB: Wie wird das „Nonstop-Beten“ organisiert? Wo können sich Interessierte (an)melden, wie kann man sich die Zeiten aussuchen, wie viele Stunden pro Woche muss man übernehmen? Und für wie lange gilt dann eine Verpflichtung?

Mayr-Melnhof: Man kann sich mit einem Mail an 24-7Nonstop@loretto.at anmelden, um mit einer Stunde pro Woche dabei zu sein. Dann bekommt man regelmäßig per Mail oder WhatsApp die Infos zugesandt und auch die Bitte, sich Woche für Woche mit seiner Stunde in eine Online-Liste einzutragen. Entweder immer fix die gleiche Stunde oder variabel. Wenn man mal auf Urlaub ist, krank oder verhindert, ist das absolut kein Problem. Mit genügend „Anbetern“, die ihre Zusage für dieses wunderbare Projekt geben, sollten sich alle Stunden immer gut füllen. 

RB: Ist es auch möglich, dass eine Gruppe eine Gebetsstunde übernimmt?

Mayr-Melnhof: Natürlich. Man kann als Einzelner, als Ehepaar, als Gruppe oder kleiner Freundeskreis eine Stunde übernehmen und sich zum Beispiel immer wieder abwechseln.

RB: Wird es spezielle Anliegen geben, für die gebetet wird? Und wer legt diese fest?

Mayr-Melnhof: Es wird eine kleine Prayer Wall geben. Mit einigen ganz wichtigen Anliegen: das Gebet für den Frieden in der Welt, für Salzburg, für die Kirche oder für Berufungen. Aber jeder Einzelne der kommt, kann auch seine Anliegen auf einen kleinen Zettel schreiben und dort fixieren. Damit dann alle mitbeten.

RB: Was bedeutet Ihnen persönlich das Gebet? Haben Sie ein Lieblingsgebet?

Mayr-Melnhof: Das Gebet ist der Schlüssel und Motor in meiner Freundschaft mit Jesus. Ich liebe am meisten das ganz freie Gebet, das ganz offene und ehrliche liebevolle Gespräch mit dem Herrn.

RB: Die Loretto-Gemeinschaft hat bereits Erfahrung mit 24-7-Prayer-Wochen. Wie ge-lingt es, Menschen und vor allem junge Leute dafür zu motivieren?

Mayr-Melnhof: Wir haben bereits seit Jahren diese 24-7-Gebetswochen, aber dazwischen immer wieder pausiert. Nun steht der nächste Schritt an: 24-7-Nonstop. Tag und Nacht, das ganze Jahr über. Die Erfahrung zeigte uns, wenn wir diese Gebetswochen anbieten, kommen immer mehr Leute, vor allem Jugendliche, um es einfach mal „auszuprobieren“. Für 10, 20 oder 30 Minuten. Und oft erfahren sie, wie gut das einfach ist, eine Stunde pro Woche diese spezielle Begegnung mit dem Herrn zu haben; nicht alleine, sondern in einer großen Gruppe mit vielen, vielen anderen. Das ist extrem motivierend. Alle sind von Herzen eingeladen und ermutigt, dabei zu sein: Im Herzen unserer Stadt, an einem sehr besonderen Ort, Jesus anbeten und um seinen Segen und Schutz für uns alle zu bitten.

Foto (Loretto-Gemeinschaft): Für Georg Mayr-Melnhof verwirklicht sich mit der „Nonstop-Anbetung“ in Salzburg-St. Blasius ein Traum. Er freut sich über Beterinnen und Beter, die mitmachen.


Hintergrund

24-7-Anbetung, 365 Tage im Jahr. Sonntagabend, 30. September, gibt die Loretto-Gemeinschaft den Startschuss  dazu und lädt ein: „Wir brauchen noch Beterinnen und Beter für 168 Stunden Anbetung pro Woche .“

Ort: Gotischer Saal oder Kapelle des Geistlichen Zentrums St. Blasius, Bürgerspitalgasse 2, Salzburg.

Anmeldung: einfach eine E-Mail mit Name und Telefonnummer an 27-7Nonstop@loretto.at schicken. Der Beter/die Beterin bekommt  einen persönlichen Zugang zur On-line-Liste, wo sie/er die Anbetungsstunde eintragen kann; entweder als fixe Wochenstunde oder die Stunde immer wieder flexibel wählen.