Gottes Liebe erfahrbar machen

Dankesfeier der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen mit Vorstand des „Bildungsvereins“ und Erzbischof Franz Lackner

Maria Plain. Die Halleiner Schwestern Franziskanerin-nen (HSF) feierten in Maria Plain mit dem Vorstand ihres Vereins für Bildungseinrichtungen einen Gottesdienst.  Der Verein hat nun seine Tätigkeit beendet , da die Bildungseinrichtungen der Schwestern in andere Trägerschaften übergegangen sind. Jetzt wurde danke gesagt – eine große Freude war die Anwesenheit von Erzbischof Franz Lackner.

Die Generaloberin der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen, Sr. Emanuela Resch, verweist auf Franz von Assisi: „Und alles Gute wollen wir dem Herrn zurückerstatten und alles Gute als sein Eigentum anerkennen und ihm für alles Gute Dank sagen, von dem alles Gute kommt!“ Danke sagten die Ordensschwestern vor kurzem in Maria Plain und bezogen sich dabei vor allem auf ihre lange, fast 300-jährige „Bildungsgeschichte“ für Kinder und Jugendliche. In dieser Zeit gab es sehr viele Entwicklungen in der Bildungslandschaft. „Das gilt auch für uns Halleiner Schwestern. Wir gründeten 2008 den Verein für Bildung und Erziehung, der dann den Übergang gut gestaltet hat für unsere Schulen, den Kindergarten und die Tagesbetreuungseinrichtung, die in andere Trägerschaften übergegangen sind. Eine Schule musste beendet werden“, fasst Sr. Emanuela Resch zusammen.    

Blick in die Welt hinein 

Erzbischof Franz Lackner feierte mit den Schwestern und dem
Vereinsvorstand in Maria Plain den Dankgottesdienst. Er erinnerte dabei an die Ordensgründerin Theresia Zechner:  Ihr tiefer Glaube habe sie nicht verschlossen gemacht. Sie habe viel Not gesehen, war berührt und betroffen vom Bildungsnotstand junger Mädchen. Sie wollte ihnen eine Grundlage schaffen für ein selbstständiges Leben. „Von der Stifterin lernen wir die Reihenfolge: Berührung in Gott, Blick in die Welt hinein, sich nicht verschließen sondern zu Hilfe eilen.“ 

Die Gottesfrage, so der Salzburger Oberhirte, müsse zuerst gestellt werden. Die Schwestern haben das erkannt und wählten das Motto: „Die Liebe Gottes sichtbar und erfahrbar zu machen!“ Dieses Werk gehe in verwandelter Form weiter. „Kleiner werden, aufgeben, annehmen und nicht in Verzweiflung verfallen – es tun sich neue Türen auf“, so die ermutigenden Worte des Erzbischofs. Er sagte  großen Dank für die Vergangenheit und für die Zukunft Gottes reichen Segen: „Gott ist treu, er verlässt uns nicht.“  

Foto: Dankesfeier der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen in Maria Plain mit Erzbischof Franz Lackner, Bischofsvikar Gottfried Laireiter und den Vorstandsmitgliedern des Vereins für die Bildungseinrichtungen. 

Foto: RB/HSF