Gottes Segen zum Geburtstag

Franziskus, der Papst vom „anderen Ende der Welt“, feiert am 17. Dezember seinen 80. Geburtstag. 

Mit Papst Franziskus hat in der katholischen Kirche eine „revolutionäre theologische Wende“ Einzug gehalten. Davon ist die Wiener Pastoraltheologin Prof. Regina Polak überzeugt. Franziskus sei zwar ein Papst der Zeichen und Gesten, diese seien aber keine bloßen Äußerlichkeiten, sondern theologisch fundiert in einem seelsorglichen Zugang zur Welt und Wirklichkeit.  Seinen Festtag begeht Papst Franziskus am Samstagmorgen mit einem Gottesdienst.  Ansonsten sei der Papstgeburtstag ein „normaler Arbeitstag“. Wie er für die täglichen Anforderungen fit bleibt, hat er vor kurzem in einem Interview verraten. Gebete und ausreichend Schlaf. „Ich weiß nicht genau, wie ich es mache, aber ich bete und das hilft mir sehr“, sagte der Papst, der Erzbischof Franz Lackner beim Ad-limina-Besuch vor zwei Jahren auch Nähe zu den Menschen und Barmherzigkeit empfohlen hat (Bild). Franziskus sei „ein großer Zuhörer, der den Weg vorgibt, der aber keine Einbahnstraße ist“, berichtete der Erzbischof von seiner Begegnung mit dem Papst.

Foto: Archiv/„L‘O.R.“