Gotteshaus erwartet die Gläubigen

Restaurierung. Bald wird das Gerüst in der Pfarrkirche von St. Georgen bei Salzburg wieder abgebaut werden können. Nachdem die Pfarrkirche wegen der Innenrenovierung seit Mai geschlossen war und die Gottesdienstbesucher in die Filialkirchen ausweichen mussten, wird das Gotteshaus am 2. Dezember feierlich wieder eröffnet. 

St. Georgen bei Salzburg. „Nach Allerheiligen können wir das Gerüst entfernen“, erzählt Pfarrkirchenrats-Obmann Herbert Giglmayr. Nachdem im Jahr 2010 ein neuer Boden gemacht und der Volksaltar erneuert wurde, waren nun die Wände an der Reihe. Die Kirche wurde ausgemalt, Stukkaturen ausgebessert und die Fresken von Übermalungen befreit. „Zweimal sind die Deckenfresken übermalt, nun strahlen sie wieder in den Originalfarben. Wir wissen, dass die Fresken 1885 renoviert wurden, aber wir kennen den Namen des Künstlers, der sie geschaffen hat, und das Ursprungsdatum leider nicht“, so Giglmayr.

 

Bei der Innenrenovierung wurden auch die Fensterflügel erneuert. Die Pfarrkirche war deshalb seit Mai geschlossen. „Mit den Filialkirchen in Obereching und Untereching haben wir sehr gute Ausweichquartiere gehabt“, ist der PKR-Obmann froh. Gerade wird die Orgel saniert: Zu Ostern kann sie wieder in das Gotteshaus einziehen. Damit das Weihnachtsfest nicht lautlos verklingt, überbrückt eine kleine, geborgte Orgel die Zwischenzeit. 

 

Feier mit Wiens Weihbischof

 

Der Abschluss der Innenrenovierung wird am 2. Dezember um 19.00 Uhr mit einem Festgottesdienst gebührend begangen. Alle Vereine des Ortes sind dann neben den Gläubigen auf den Beinen. Der Weihbischof von Wien, Franz Scharl – ein gebürtiger St. Georgener – und Tobias Giglmayr, Regens des Priesterseminars und Bruder des PKR-Obmanns, feiern die Messe mit. 

 

Auch wenn die Bauarbeiten bereits im Jahr 2010 begonnen haben, vorbei sind sie – gemäß dem Leitsatz „An einer Kirche gibt es immer etwas zu tun“ – noch nicht. „Der Hochaltar und die Seitenaltäre sind vom Wurm befallen. Sie müssen noch gereinigt und renoviert werden“, blickt PKR-Obmann Giglmayr in eine durchaus arbeitsintensive Zukunft.

 

Bildtext: In schwindliger Höhe machten sich die Arbeiter ans Werk, damit das Gotteshaus von innen wieder strahlt. Fotos: Pfarre