Heiligenkreuz „baut“ weiter aus

Neues Kloster. Das Stift Heiligenkreuz sendet eine vierköpfige „Vorhut“ nach Neuzelle.

Heiligenkreuz/Neuzelle. Die Wiederansiedlung von Zisterziensern im ehemaligen brandenburgischen Kloster Neuzelle kommt voran. „Rechtzeitig zur Diözesanwallfahrt“ am 3. September werde sich „eine kleine Vorhut von vier Mönchen aus Heiligenkreuz im katholischen Pfarrhaus von Neuzelle niederlassen“, kündigte die Diözese Görlitz an. Darauf hätten sich der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt und der Abt des niederösterreichischen Klosters, Maximilian Heim, geeinigt. Ipolt sprach von einem „frohmachenden Zeichen“ für seine Diözese. Die Mönche aus Heiligenkreuz sollten die für Herbst 2018 geplante Errichtung eines vom Stift Heiligenkreuz abhängigen Priorats vorbereiten, wenn dann vier weitere Mönche aus dem Wienerwald nachkommen. Die Klosteranlage bei Frankfurt/Oder wurde vor rund 200 Jahren von Preußen verstaatlicht. kap

 

Bildtext: In der Klosterkirche von Neuzelle werden ab Herbst wieder Zisterziensermönche beten; sie kommen aus Heiligenkreuz. Foto: Von Petrus Silesius - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org/w/index.php