Heiliger Stuhl stützt Österreich

Der Heilige Stuhl wird alle Initiativen des österreichischen OSZE-Vorsitzes in Sachen der Förderung von Frieden und Stabilität unterstützen.

Wien. Dies gelte vor allem dann, wenn es darum geht, „Konflikte zwischen den 57 Teilnehmer-Staaten zu entschärfen und das Vertrauen wiederherzustellen“, aber auch „Radikalisierung und gewalttätigen Extremismus zu bekämpfen“, betonte der Ständige Vertreter des Heiligen Stuhls bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Janusz S. Urbanczyk, vor dem Ständigen Rat der OSZE in Wien.


Der Vatikan-Diplomat bedauerte, dass zu viele Bürger der OSZE-Mitgliedsstaaten „den Schrecken und die Konsequenzen von Konflikt und Terror“ nur zu gut kennen und der Zukunft eher mit Angst als mit Vertrauen und einem „klaren Gefühl von Sicherheit“ entgegensehen. Der Heilige Stuhl wolle die Notwendigkeit aufzeigen, „Gewalt zurückzuweisen und sich für Gewaltlosigkeit zu entscheiden“, unterstrich Urbanczyk unter Zitierung von Papst Franziskus. Abschließend sparte der Vatikandiplomat nicht mit Komplimenten: Mit der Übernahme des OSZE-Vorsitzes für das Jahr 2017 werde die „Zentralität“ der österreichischen Bundeshauptstadt neuerlich unterstrichen. kap

 

Bildtext: Der Heilige Stuhl vertraut darauf, dass der Österreich-Vorsitz eine Verstärkung des Kampfes gegen Intoleranz und Diskriminierung bringt, so Urbanczyk. Foto: OSCE/Mikhail Evstafiev