„Hier findet man Freunde fürs Leben“

Ein wichtiger Jugend-Treffpunkt im Andräviertel – das Jugendzentrum Iglu, das in der Trägerschaft der Erzdiözese Salzburg steht – feierte kürzlich sein 40-jähriges Bestehen. Bis zu 60 Jugendliche finden hier jeden Tag Ansprechpartner und „Freunde fürs Leben“, so Salzburgs Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer. Seit der Eröffnung gab es immer offene Türen für alle Jugendlichen, egal welcher Religion sie angehörten, oder aus welchem Land sie kamen.

Salzburg-St. Andrä. „Das ,Iglu‘ ist für viele Mädchen und Burschen zur echten Heimat geworden“, sagte Weihbischof Hansjörg Hofer vor zahlreichen Festgästen. Das Zentrum habe Halt und Orientierung in der Gemeinschaft geboten und so auch Gottes Nähe spüren lassen. Landesrätin Martina Berthold betonte, dass im „Iglu“ Generationen von jungen Menschen gelernt hätten, was wichtig sei im Leben und in Beziehungen. „Das Land Salzburg wird dieses Jugendzentrum weiterhin unterstützen“, versicherte sie. Wolfgang Schick vom Land Salzburg dankte der Erzdiözese für die Trägerschaft dieser Einrichtung, die ganz am Puls der Zeit stehe.

 

Auch für die Stadt Salzburg sei das „Iglu“ im Andräviertel nicht wegzudenken, meinte Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer. Hier gehe es der Jugend gut. Jugendzent-rum-Vereinsobmann Peter Ruhmannseder wies darauf hin, dass es im „Iglu“ den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelungen sei, Kinder und Jugendliche zu beheimaten. Mit Leiterin Manuela Wolf gestalten Christian Gruber, Ariana Karabacek-Raninger und Bastian Six das Programm, wobei Six sich um Stadtteil-Jugendarbeit kümmert. Nach wie vor sind viele Jugendliche Migranten, denen Bewerbungstraining, Hilfe bei Schulaufgaben und in Kooperation mit dem Diakoniewerk auch Deutschkurse angeboten werden. 

 

Die Einrichtung der Katholischen Aktion hat ihre zentralen Aufgaben bereits im Namen festgeschrieben: „I“ steht für Integration, „G“ für Glaubensorientierung, „L“ für Lebenshilfe und das „U“ für Unterhaltung. „Unsere wichtigsten Prinzipien sind Partizipation, Integration, Toleranz und Sensibilität. Unser Ziel ist es seit jeher, die jungen Menschen mit den verschiedensten kulturellen und religiösen Backgrounds dort abzuholen, wo sie gerade stehen und die Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben in der Stadt Salzburg zu fördern“, betonte Wolf. eds, red

 

Bildtext: Gemeinsames Kochen ist ein Fixpunkt im Iglu-Alltag, wo sprichwörtlich die Leut‘ z‘amkemman. Das Jugendzentrum als Einrichtung der Katholischen Aktion bemüht sich, eine Schnittstelle zwischen Kirche und Welt zu sein. Foto: Iglu