Hoffnung für die Kirche

Ehrung. Erzbischof Franz Lackner dankte vor kurzem mehreren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Pfarren und zeichnete sie mit dem Rupert- und Virgil-Orden in Silber aus.

Salzburg/Tirol. Zwölf Frauen und Männern aus mehreren Pfarrgemeinden der Erzdiözese Salzburg überreichte Erzbischof Franz Lackner vor kurzem im Kardinal-Schwarzenberg-Haus den Rupert- und  Virgil-Orden in Silber. Damit wurde der jahrzehntelange ehrenamtliche Einsatz für die Kirche gewürdigt. „Sie sind ein großes Hoffnungszeichen für unsere Kirche“, sagte der Erzbischof. Ordinariatskanzler Elisabeth Kandler-Mayr bezog sich in ihrer Würdigung der Ausgezeichneten auf die Gründerbischöfe der Salzburger Kirche, die heiligen Rupert und Virgil. „Wie diese Heiligen zeichnet Sie in Ihren Pfarren großes Durchhaltevermögen und Mut aus“,  so Kandler-Mayr. Die Geehrten hätten an ihren Wirkungsstätten vieles zum Aufbrechen und zum Blühen gebracht.

Sechs der engagierten und jetzt ausgezeichneten Ehrenamtlichen kommen aus der Pfarre Straßwalchen: Der Pensionist Ferdinand Scheinast war mehrere Perioden im Pfarrgemeinderat (PGR) und wirkte hier auch als Obmann. Seit seiner Jugend ist Scheinast Lektor, Kommunionhelfer und Wortgottesdienstleiter, Vorbeter und Organisator zahlreicher Veranstaltungen. 

Der Pensionist Matthias Schober war in der Jungschar- und Jugendarbeit aktiv, engagierte sich mehrere Perioden im PGR und als Organisator vieler Feste und Ministrantenbetreuer.

Sieben Perioden wirkte Hedwig Plainer im PGR, sie war insgesamt 14 Jahre Leiterin der Katholischen Frauenbewegung, Leiterin des Indien-Kreises und Organisatorin zahlreicher Hilfs- und Sozialprojekte. 

Anna Weinberger gehörte ebenfalls viele Jahre dem PGR an. Sie war Lektorin, Kommunionhelferin und Wortgottesdienstleiterin, sowie für den Cursillo und für Pfarrfeste verantwortlich. Auch bei vielen Hilfsaktionen und in der Flüchtlingsbetreuung half sie mit. 

Der Religionslehrer Franz Eitzinger ist fünf Perioden im PGR. Er ist Lektor und Kommunionspender sowie Mitarbeiter in der Sakramentenvorbereitung  und Leiter des Katholischen Bildungswerks (KBW). 

Als Obmann des Finanzausschusses kümmerte sich Raimund Rainer jahrelang um die Verwaltungsangelegenheiten der Pfarre Straßwalchen.

Zu den Stützen der Pfarre Siezenheim zählen Maria und Konrad Taferner. Beide sind viele Jahre Mitglieder des PGR, des Kirchenchors und in vielen anderen Diensten für die Pfarre aktiv. 

Paul Bonfils ist seit 30 Jahren Mitglied des Pfarrkirchenrats (PKR) von Salzburg-Mülln und kümmert sich um sämtliche Arbeiten in und an der Kirche. 

Gerlinde Lindner-Schellander ist Obfrau des PGR und PKR in Salzburg-Gneis. Sie hat sich um die Erhaltung und Renovierung des Pfarrzentrums und des Kindergartens sehr verdient gemacht.

In Stuhlfelden war Brigitte Enzinger drei Perioden Obfrau des PGR. Sie organisierte und motivierte viele MitarbeiterInnen für Veranstaltungen, kümmerte sich um das Pfarrbriefapostolat, um Gratulationen und andere pfarrliche Aufgaben. 

Seit Jahrzehnten ist der Religionslehrer Gerhard Baumgartinger ein treuer und vielseitiger Mitarbeiter in der Pfarre Wörgl. Ob in der Kinder- und Jugendarbeit, in der Sakramentenvorbereitung, als Kantor, Lektor oder im Pfarrgemeinderat – Baumgartner ist immer zur Stelle, wenn er gebraucht wird.                                   

Foto (eds/wok): Erzbischof Franz Lackner  und Ordinariatskanzler Elisabeth Kandler-Mayr (r.) zeichneten zwölf Frauen und Männer für ihre ehrenamtliche Arbeit aus. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Pfarren erhielten bei einer Feierstunde im Salzburger Kardinal-Schwarzenberg-Haus den Rupert- und Virgilorden als Dank für ihre treuen Dienste.