Im Gartenbeet

Alleskönner im Gemeinschaftsgarten

Die Heilkunde der Pflanzen ist populärer denn je. Viele Menschen wollen wieder naturnah leben – dazu gehört auch das Wiederentdecken allerlei Hausmittelchen mit Heilkräutern.

Heilpflanzen sind Pflanzen, die entweder hemmend oder heilend auf den menschlichen Körper wirken. Sie werden für das Zubereiten von Tees, für diverse Öle, Salben und Badezusätze verwendet. Ringelblumen, Lavendel, Johanniskraut und Salbei lassen sich leicht in einem Kräutergarten anbauen und verarbeiten.

Johanniskraut und Lavendel –wirksame Öle selbstgemacht

Mit geruchsneutralen Ölen lassen sich einfache Öle aus Johanniskraut und Lavendel problemlos selber herstellen. Blüten, Zweige und Blätter werden dafür gerebelt und mit dem Öl aufgegossen. Anschließend muss man die Mischung dann nur noch für einen Monat an einem warmen Ort ziehen lassen. Johanniskrautöl wird bei trockener, schuppiger Haut, aber auch bei Fieberblasen eingesetzt. Außerdem lassen sich die Blüten auch trocknen, um dann daraus einen wohltuenden Tee herzustellen. Dieser wird zur Behandlung von leichten depressiven Verstimmungen eingesetzt. Lavendel ist eines der wichtigsten Heilkräuter. Er kann zu einem großen Busch wachsen und braucht nicht viel Pflege. Ein Lavendelbad vor dem Zu-Bett-gehen sorgt für erholsamen Schlaf, auch für prüfungsgestresste Teenager. Beide Klassiker öffnen gerade im Gemeinschaftsbeet ihre Blütenpracht.

Leonie Egger, 15, Schülerin im BGN, begeistert von der heimischen Fauna und Flora.