Kirche: an der Grenze tätig sein

Jubiläum. Zum Jubiläum der Vorarlberger Grenzstadt Feldkirch forderte Bi-schof Benno Elbs: „Kirche soll an Grenzen tätig sein.“ Ge-meint seien nicht nur geografische Grenzen, sondern „Grenzsituationen des Lebens“.

Feldkirch. Das Bild der Grenze ist mit der Stadt Feldkirch untrennbar verbunden und hat auch Bedeutung für die Kirche und ihr Handeln: Wie Bischof Benno Elbs beim Jubiläumsgottesdienst „800 Jahre Feldkirch“ im Dom der Vorarlberger Grenz- und Bischofsstadt erklärte, ist für die Kirche „die Grenze der eigentliche Ort, wo sie tätig sein soll“. Gemeint seien vor allem die Grenzsituationen des Lebens wie Krankheit, Leid und Tod sowie auch die Ränder der Gesellschaft mit ihren Armen, Benachteiligten und „Ausge-grenzten“. Die Grenze werde somit zur Mitte, zum Zentrum des Handelns und des sozialen Engagements. „Indem Jesus die Ränder zur Mitte seiner Botschaft macht, hat er eine echte Revolution eingeleitet“, so Elbs, der auch erklärte: Das Wesentliche des Lebens erkenne man erst, wenn man an den Grenzen und an den Rändern des Lebens unterwegs ist.  kap

Foto: Die Stadt Feldkirch feierte ihren 800. Geburtstag. Beim Jubiläumsgottesdienst ging Bischof Benno Elbs auf die „Grenzsituation“ ein