Kirchenbeitrag ist wichtigster Pfeiler

Ausgeglichen ist das Budget der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 2018, das vor Weihnachten von Konsitorium und Diözesankirchenrat einstimmig beschlossen worden war.

Salzburg. Für heuer sind Einnahmen und Ausgaben von 52,095 Millionen Euro veranschlagt. 2017 waren es 50,939 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 2,26 Prozent. Das Baubudget wurde aufgestockt, um die Renovierung zahlreicher Kirchengebäude sicherzustellen. 

„Das Budget baut auf das Vertrauen der Gläubigen, die uns ihren Kirchenbeitrag zur Verfügung stellen“, betont Finanzkammerdirektor Josef Lidicky.  88,04 Prozent der Einnahmen (45,868 Millionen Euro, 2017: 44,63 Millionen Euro) kommen von den rund 300.000 Kirchenbeitragszahlern, die damit die Seelsorge und Erhaltung der kirchlichen Gebäude in den 210 Pfarrgemeinden der Erzdiözese sichern. „Die Leistungen der Kirche sind vielfältig. Entscheidend ist, dass wir die Botschaft Jesu zu den Menschen bringen – Priester, Diakone und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen Bereichen bemühen sich darum“, so Lidicky. Rund 790 Personen werden durch den Kirchenbeitrag gänzlich oder teilweise finanziert. Die Personalkosten werden sich auf 30,696 Millionen Euro belaufen.

Im Vergleich zum Vorjahr (5,507 Millionen Euro) wurde das Baubudget 2018 um 3,5 Prozent auf 5,7 Millionen Euro erhöht. Rund 700 Kirchen und kirchliche Gebäude gehören zur Erzdiözese. „Insgesamt sind  182 Bauansuchen aus Pfarren und diözesanen Einrichtungen eingelangt“, berichtet Finanzkammerdirektor Josef Lidicky. So sind etwa Finanzmittel für Kirchenrenovierungen in Adnet, Bad Hofgastein, Bischofsho-
fen (Filialkirche Buchberg), Böckstein, Salzburg-Gneis, Großarl, Salzburg-Herrnau, Lamprechtshausen (Filialkirche Maria im Mösl in Niederarnsdorf), Lend, Oberndorf-Maria Bühel, Ramingstein (Filialkirche Hollenstein) und Unken vorgesehen. Außerdem sind Sanierungen im Salzburger Dom und in der St.-Johannes-Kirche (Landeskrankenhaus) notwendig.

Kirchenbeitrag macht Projekte möglich

Renoviert werden die Pfarrhöfe bzw. Pfarrheime von Bergheim, Bucheben, Krimml (Generalsanierung), Neualm, Puch, Rauris, St. Vitalis und Bad Vigaun. Der Pfarrhof in Fuschl wird neu gebaut. Im Tiroler Teil der Erzdiözese werden heuer die Kirchen in Brandberg, Hopfgarten und Kitzbühel (Katharinenkirche) renoviert. Und auch für die Pfarrhöfe bzw. Pfarrheime in Brixlegg, Fieberbrunn, Oberau, Rattenberg und Westendorf ist Geld aus dem Budget der Erzdiözese vorgesehen. Ebenso für das Kollegiatstift Seekirchen (Generalsanierung) und in der Stadt Salzburg für das Edith-Stein-Haus auf dem Mönchsberg, das Domherrenhaus, Bischofshaus, Christkönigkolleg, den Pfarrhof St. Andrä und das Bildungshaus St. Virgil.        eds

Foto: planerei.at