Lasst das Wort in euer Haus hinein

Das Wort Gottes hochhalten, das will der Zukunftsprozess 2018 mit der Wanderbibel. Seit einigen Mo-
naten liegen die noch leeren Bücher in den Pfarren auf und warten darauf von der Bevölkerung beschrieben zu werden.

 

 

Salzburg/Tirol. Zeichnungen, Fotos, handschriftliche Meisterwerke. Die Wanderbibel, die es in etwa 85 Prozent aller Pfarren der Erzdiözese Salzburg seit Juni 2017 gibt, „kommt gut an“, das bestätigt etwa Pfarrgemeinderat Stefan Ungerhofer der Pfarre Kirchbichl.  Sie wurden wegen des Zukunftsprozesses 2018 angeboten. „Unser Ziel ist es das Bibelteilen in den Fokus zu setzen. Die Bibel soll viel mehr unter die Menschen kommen und die Diskussion darüber durch diese Aktion entfacht werden“, erklärt Wolfgang Müller vom Seelsorgeamt der ED Salzburg. Dazu haben die Pfarren die Wanderbibel – ein „Leerbuch“ mit 160 Seiten – kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Und die Pfarren arbeiten unterschiedlich damit.  In der Pfarre Itter zum Beispiel geht der Pfarrer beim Sonntagsgottesdienst auf Fragen aus dem jeweiligen Evangelium ein. „Wir freuen uns jeden Sonntag darauf unsere Itter-Bibel wachsen zu sehen, bei der Übergabe der Bibel entspringt oft ein Gespräch über das Evangelium“, sagt  Andrea Bindhammer, Kinder- und Jugendausschuss Itter. Auch die Schreiber – Kinder, Eltern oder Familien – haben die Möglichkeit beim Gottesdienst ein paar Gedanken zum Evangelium zu äußern. 

Wort Gottes hochhalten 

„Wir glauben, dass „unsere Wanderbibel“ eine einfache Form ist, die Bedeutung des Wortes Gottes hochzuhalten“, sagt Sebastian Schneider, Abteilungsleiter im Seelsorgeamt der Erzdiözese. Von der sorgfältigen Arbeit der „Bibelabschreiber“ sollen alle Interessierten profitieren.  Damit dies geschieht, beschloss man im Zukunftsprozess, dass einige ausgewählte Wanderbibeln beim großen Zukunftsprozess- Abschlussfest 2018 ausgestellt werden.  Welche es sein werden, steht noch nicht fest. tru

 

Bildtext: Seit Juni ist die Wanderbibel in Itter auf dem Weg. Hier bearbeiten Florian und Theresa den ersten Beitrag, sie zeichnen eine Taube. Foto: Pfarre