Medikamente sicher machen

Seuchen. Infektionskrankheiten wie etwa Tuberkulose haben im globalen Süden ihren Schrecken nicht verloren. Gleichzeitig führt die Landflucht zu Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten.

Bregenz. In der Stadt können Slumbewohner kein Obst oder Ge-müse anbauen. Gerade die Ärmsten der Armen sind damit auf industriell produzierte Nahrungsmittel angewiesen. Gesunde Kost wird zum Luxus. Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Bluthochruck sind die Folgen. Das koste immer mehr Menschenleben. Das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich entstand 1958 als Leprahilfswerk. Die Stiftung kirchlichen Rechts mit Sitz in Bregenz hat sich der Bekämpfung aller Prozesse, die „aussätzig machen“, verschrieben. Der Einsatz gilt vor allem gegen stigmatisierende Armutskrankheiten in den Partnerländern der österreichischen EZA. Ziel ist, zur nachhaltigen Entwicklung des Gesundheitssektors in der globalisierten Welt beizutragen. red

Zur Teilnahme an der „Umfrage zur Arzneimittelsicherheit“ ruft das Aussätzigen-Hilfswerk Österreich auf. Foto: AHW