„Neues Weiß in Kirche bringen“

Vielfältig. Die Adneter Pfarrkirche vereint fast alle Stilepochen. Ihr Innenraum wurde von Juli bis September renoviert.

 

 

Adnet. Im Juni dieses Jahres haben die Feuerwehr und Ehrenamtliche mit den Ausräumarbeiten der Kirche begonnen. Im Juli, August und September waren dann sämtliche Bauarbeiter, in Absprache mit dem Bundesdenkmalamt, unter der Leitung von Peter Schörghofer vom erzbischöflichen Bauamt, mit der Innenrenovierung der Adneter Kirche beschäftigt. „Ziel war es, wieder Weiß in die Kirche zu bringen und die Rußablagerungen zu entfernen“, erklärt Pfarrer Gottfried Grengel. Das Netzrippengewölbe im Presbyterium, einzelne Wandsäulen, den Hochaltar, die alte Kanzel, den Ambo, die Kommunionbank, die Bodenplatten und den Torbogen am Eingang entrußte und besserte die Steinmetzfirma Reichl aus Hallein aus. 

Die Firma Helminger aus Hof bei Salzburg malte die gesamte Kirche aus, die nun wieder in frischem Weiß erstrahlt. Die Firma Wenger aus Adnet kümmerte sich um die Beleuchtung. Sämtliche Lampenschirme, die schon eine Patina hatten, wurden abgebeizt, sodass das Kupfer wieder zum Vorschein kam. Einige Lampen kamen neu dazu. Außerdem wurden alle Halogenleuchten durch moderne LED-Leuchten ersetzt, die einen warmen Lichtton erzeugen. Auch die Beleuchtung des Hochaltars und der Seitenaltäre ist neu – moderne Strahler auf Schienen sorgen hier für eine sinnliche Beleuchtung. Finanziert haben die Renovierung die Gemeinde, die Erzdiözese und die Pfarre zu je einem Drittel. 

In der Adneter Kirche findet man fast alle Stilepochen: „Die ältesten Elemente des Kirchturms gehen auf das 13. Jahrhundert zurück, der Eingangsbereich ist spätgotisch, die Seitenschiffe und die Kommunionbank stammen aus dem Barock, der Hochaltar und die Seitenaltäre wurden Ende des 19. Jahrhunderts errichtet“, so Pfarrer Grengel.

Fotos: Innenrenovierung: Sämtliche Wände waren verrußt und gehörten neu gestrichen. Im gesamten Kircheninnenraum wurden dafür Gerüste aufgestellt. Damit konnte das „Ziel, wieder Weiß in die Kirche zu bringen“ erreicht werden.

Fotos: RB/Grengel