„Nur Mut, ohne Angst vorwärts“

Papst Franziskus betonte bei seinem Pastoralbesuch im orthodox geprägten Georgien und im muslimischen Aserbaidschan als „Pilger des Friedens“ zu kommen. Ungewöhnlich gering fiel bei der kurzen Kaukasusreise die Resonanz auf die öffentlichen Auftritte von Franziskus aus. So predigte er etwa in einem Stadion in der georgischen Hauptstadt Tiflis vor weithin leeren Rängen.

In Aserbaidschan ermutigte Franziskus die Katholiken trotz ihrer verschwindend geringen Zahl dazu, nicht aufzugeben. „Nur Mut, ohne Angst vorwärts“, rief er den Gläubigen zu. Sie seien eine „kleine, in den Augen Gottes ganz kostbare Herde“. Die Zahl der Katholiken im Land liegt insgesamt bei nur knapp 600 Menschen.

Franziskus lobte Aserbaidschan als Modell für ein Zusammenleben der Kulturen. Ein ungewöhnliches Geschenk übergab der Großmufti des Kaukasus, Allahschükür Paschazade an Franziskus: einen Koran und einen Gebetsteppich. In seiner Ansprache in der Heydar-Aliyev-Moschee in Baku rief der Papst zum Dialog der Religionen auf.  Und: „Niemals mehr Gewalt im Namen Gottes!