Pastoralrat im Bundeskanzleramt

Wertschätzung statt Ignoranz für Flüchtlingsarbeit – jetzt reagierte das Bundeskanzleramt.

 

 

Salzburg/Wien. Mit der Einladung zum Gedankenaustausch ins Bundeskanzleramt reagierte die Bundesregierung auf die Resolution des Pastoralrats der Erzdiözese Salzburg, der im November Wertschätzung statt Ignoranz für die Engagierten in der Flüchtlingshilfe forderte. Durch menschlich fragwürdige Abschiebungen gut integrierter Personen würden die Freiwilligen in Pfarren und Gemeinden um die Früchte ihrer Arbeit gebracht und auch dem Land entstehe dadurch Schaden, kritisierte damals der Pastoralrat.

Gemeinsam mit der Katholischen Frauenbewegung, die einen kritischen Weihnachtsbrief an die Regierung schickte, und den weiblichen Orden, die die neue Mindestsicherung kritisiert hatten, gab es nun ein Gespräch mit Regierungssprecher Peter Launsky-Tieffenthal im Bundeskanzleramt. Regierungssprecher Peter Launsky-Tieffenthal nehme aus dem Gespräch die Themen besseren Zugang zur Nostrifizierung ausländischer Studienabschlüsse für Flüchtlinge (syrischer Arzt als Stationsgehilfe), Zulässigkeit von Religions- und Glaubensfragen in Interviews beim Bundesasylamt und Probleme bei der Zulassung von Begleitpersonen im Verfahren mit. 

Foto: Auf dem Weg ins Bundeskanzleramt: KA-Präsident Walter Rijs, Wien, Josef Mautner, KA Salzburg und Plattform für Menschenrechte, KA-Präsidentin Elisabeth Mayer, Salzburg, Sr. Christa Baich, geschäftsführende Vorsitzende des Pastoralrats, kfbö-Vorsitzende Veronika Pernsteiner und Trude Nowy, Expertin für Entwicklungszusammenarbeit, KA Wien (v. l.).  

Foto: RB/KA Wien/Vock