Profil zeigen in der Jugendarbeit

Jugend. Die Impulsschulung Werkzeugkiste Jugendarbeit der Katholischen Ju-gend fand heuer erstmals im Jugendhaus steyleWelt in Bischofshofen statt. 15 TeilnehmerInnen aus Tirol, Ober-österreich und Salzburg arbeiteten vier Tage lang intensiv an ihrem Profil als kirchliche/r Jugend-Engagierte/r.

Bischofshofen. Wer Jugendliche in Pfarren, Regionen oder Projekten begleiten, fördern und fordern will, kann das auf ganz vielfältige Weise machen – dafür gibt es kein Patentrezept. Wesentlich sind aber eigene Stärken, Überzeugung und Spiritualität. Sich damit auseinander zu setzen war ein wesentlicher Aspekt dieser viertägigen Schulung. Ebenso am Programm standen zentrale Inhalte kirchlicher Jugendarbeit wie etwa Erlebnispädagogik, das Vorbereiten von Jugendliturgien oder Prävention gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch. In Workshops widmeten sich die Teilnehmer dem Einsatz von Musik in der Jugendarbeit sowie der Schöpfungsverantwortung. 

Mit dem Ausprobieren von Methoden und Materialien und dem Entwickeln eigener Projekt-ideen entstanden zahlreiche Lern-erfahrungen. „Für mich waren nicht nur die Inhalte wertvoll, sondern auch der Austausch über Erfahrungen und Tipps mit Engagierten aus anderen Pfarren und Diözesen“, berichtet Rafael aus der Pfarre Salzburg-St. Paul. Auch Martina nimmt vieles mit nach Hause in ihre Heimatpfarre Brixen: „Ich habe neues Werkzeug für meine ehrenamtliche Tätigkeit bekommen und auch einiges über mich selbst erfahren.“  

Zum Abschluss der Schulung entwickelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Profil, in dem sie festhielten, was sie als kirchliche Jugend-Engagierte ausmacht. Daraus formulierten sie Slogans für sich. Jakob aus Scharnstein steht für „Offenheit macht‘s möglich“, Magdalena aus Rechberg würde „Vielfalt belebt“  auf ihr T-Shirt drucken und Michael aus der Stadtpfarre Wörgl „Zeit verbringen miteinander und füreinander“.

Gestärkt vom Sendungsgottesdienst mit dem Linzer Diözesanjugendseelsorger Michael Münzner geht es nun für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zurück an ihre Wirkungsorte mit dem Selbst-Bewusstsein, selber das beste Werkzeug für die kirchliche Jugendarbeit zu sein. Christoph Artner-Sulzer

Foto: Die Teilnehmer der KJ-Impulsschulung Werkzeugkiste Jugendarbeit beschäftigten sich mit ihren Profilen. Foto: Katholische Jugend