Salzburg in Mini-Hand

Ministrantentag. Einen beeindruckenden liturgischen Einzug in den Dom, gemeinsamer Gottesdienst mit hunderten jungen Leuten, den Erzbischof hautnah erleben,  hinter Klostermauern blicken sowie Spiel und Spaß im Stiftshof von St. Peter. All das erlebten 700 Kinder und Jugendliche beim Mini-Tag der Jungschar in Salzburg.

Salzburg. In seiner Predigt gestand EB Lackner, dass er leider nie ministriert hat. Er fragte ganz genau nach, was die Kinder zu ihrem Dienst motiviert.  „Nah bei Gott sein“, war eine Antwort, die mehrmals zu hören war und nicht nur den Erzbischof beeindruckte. Nach dem Gottesdienst im Dom und einer Stärkung ging es auf Entdeckungsreise in die Stiftskirche, Sakristei und den Kreuzgang von St. Peter.  In den Katakomben konnten die Ministranten mit den Mönchen beten. Bei den Workshops „Minis mag man eben“ und „Schlüssel-Momente“ überlegten die Kinder: „Warum ministriere ich eigentlich? Was ist das Besondere?“ Bei einer anderen Gesprächsrunde erfuhren die jungen Leute mehr über das Leben in einem Männerorden (St. Peter) und einem Frauenorden (Nonnberg). 

Ständig in Betrieb waren die diversen Spielestationen im Stiftshof von St. Peter. Langeweile kam also keine  auf, die Stimmung unter den 700 Ministrantinnen und Mini-
stranten sowie 150 Begleitpersonen war hervorragend. Glücklich aber erschöpft machten sie sich  am späten Nachmittag mit Bussen wieder auf den Rückweg in ihre Pfarren. Im Gepäck: einen Schlüsselanhänger, den jedes Kind als Geschenk bekommen hatte und viele abgespeicherte Glücksmomente.

Fotos (Stefan Lochschmidt): Gute Stimmung beim Mini-Tag in Salzburg – mehr als 700 Kinder beteten, feierten, sangen und spielten miteinander.  

Vinzenz Winkler (73) war der dienstälteste Ministrant beim Begegnungsfest. Er ist seit 65 Jahren unermüdlich im Einsatz. Die Anzahl seiner Ministrantendienste kann nur geschätzt werden und dürfte zwischen 13.000 und 15.000 Gottesdiensten liegen. Die Pfarre Seekirchen bedankte sich vor kurzem mit einer Ehrung bei ihrem  Eisernen Mini-Jubilar und wünschte:  „Gottes Segen“.