Sarah & Daniel

Gottes Liebe ist stärker als der Tod

In ganz Österreich verteilen Jungscharkinder und Ministranten rund um Ostern die Grußkarten an die Gottesdienstbesucher. Oft haben die Kinder dazu ein kleines Geschenk gebastelt und geben damit an die Menschen die Freude der Osterbotschaft weiter. Auch im Evangelium vom Sonntag erleben die Freunde und Freundinnen von Jesus, dass für Gott nichts unmöglich ist. Welche Geschichten kennst du noch, die von wunderbaren Taten Gottes erzählen?

Am Sonntag in der Kirche

Es ist Abend. Die Freunde von Jesus treffen sich in einem Haus. Seit Jesus getötet wurde haben sie Angst. Deshalb sperren sie die Tür zu. Auf einmal steht Jesus mitten im Raum und sagt zu ihnen:„Friede sei mit euch!“ Sie sehen die Wunden an seinen Händen, wo sie ihn ans Kreuz geschlagen haben. Die Jünger freuen sich, dass sie Jesus sehen. Jesus sagt noch einmal zu ihnen: „Friede sei mit euch! Mein Vater hat mich zu euch geschickt. Jetzt schicke ich euch zu den Menschen!“ Dann haucht er sie an sagt: „Ich gebe euch meinen Heiligen Geist. Durch meine Kraft könnt ihr Menschen heilen und ihnen die Sünden vergeben!“

Thomas, einer der Freunde Jesu, ist nicht dabei, als Jesus zu den Jüngern kommt. Die anderen erzählen ihm: „Wir haben den Herrn gesehen.“ Da sagt Thomas: „Solange ich nicht die Wunden an den Händen und an der Seite sehe, die Jesus bei der Kreuzigung zugefügt wurden, glaube ich das nicht!“ Acht Tage später kommen die Freunde Jesu wieder zusammen. Die Türen sind verschlossen. Da steht Jesus plötzlich in ihrer Mitte und sagt zu Thomas: „Schau her, meine Hände. Und hier die Wunde an meiner Seite. Streck deine Hand aus, berühre sie und glaube!“ Thomas antwortet: „Mein Herr und mein Gott!“ Da sagt Jesus zu ihm: „Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Gott gefällt, wer an etwas glauben kann, ohne es zu sehen.“