Sarah & Daniel

Frohe Ostern!

Zu Ostern werden Eier bunt bemalt. Ausgeblasene Eier werden an Ostersträuche gehängt. Hart gekochte Eier findet man oft in Osternestern, die manchmal ganz schön gut versteckt sind.
Vielerorts gibt es auch die Tradition des Eierpeckens mit hart gekochten Ostereiern. Wessen Eierschale ganz bleibt, gewinnt. Da wäre es natürlich nicht ganz fair, wenn sich unter die bunten Ostereier ein paar angemalte, eierförmige Steine gemischt hätten ...

Am Sonntag in der Kirche

Früh am Morgen gehen einige Frauen zum Grab von Jesus. Es sind Freundinnen von Jesus. Maria Magdalene, Johanna und Maria, die Mutter von Jakobus, haben duftende Salben zubereitet. Damit wollen sie den Körper von Jesus eincremen. Die Frauen kommen zu der Felshöhle, in die der tote Jesus gelegt wurde. Als sie näher kommen, sehen sie, dass der große Stein, mit dem die Höhle verschlossen war, weg ist. Langsam gehen sie in die Grabhöhle hinein. Aber Jesus ist nicht da. „Was hat man mit ihm gemacht? Haben sie ihn etwa gestohlen?“ Plötzlich wird es ganz hell in der dunklen Höhle. Zwei Männer in strahlenden Gewändern stehen vor ihnen. Die Frauen erschrecken: „Sind das Engel?“ fragen sie sich. Da sagen die Männer: „Warum sucht ihr einen Lebenden hier im Grab, bei den Toten? Jesus ist nicht hier. Er lebt. Erinnert euch doch, was er gesagt hat: Ich werde sterben, aber nach drei Tagen werde ich nicht mehr tot sein. Ich werde ein neues Leben haben und immer bei euch sein!“ Da erinnern sich die Frauen und beginnen zu verstehen: „Jesus ist nicht tot, er lebt!“ Und sie spüren auf einmal eine große Freude. Sie laufen zurück in die Stadt zu den anderen Freunden von Jesus und erzählen ihnen, was sie gesehen haben.

© M. Großmann, pixelio.de