Sarah & Daniel

Es hat mit dem Evangelium vom Sonntag zu tun. Ein weiterer Hinweis ist das linke Bild. Es zeigt dir einen Begriff, der auch im gesuchten Wort vorkommt. Papst Franziskus hat es für dieses Jahr ausgerufen:
„Jahr der __ __ __ __ __ __ __ __ __ __keit"

Am Sonntag in der Kirche

Ein Mann hat zwei Söhne. Der jüngere Sohn sagt: „Vater, wenn du einmal stirbst, bekommen ich und mein Bruder alles, was dir gehört. Ich will aber nicht warten, bis du tot bist. Gib mir mein Geld jetzt schon!“ Der Vater teilt das Vermögen auf und gibt dem jüngeren Sohn seinen Anteil. Ein paar Tage später geht der jüngere Sohn fort. Er hat nun sehr viel Geld. Er kann es sich leisten, in einem teuren Haus zu wohnen. Jeden Tag lässt er das beste Essen kochen und lädt Freunde zu sich ein. Doch eines Tages ist alles Geld aufgebraucht. Jetzt, wo er kein Geld mehr hat, kommen ihn seine Freunde nicht mehr besuchen. Er hat Hunger und es geht ihm schlecht. „Ich muss mir eine Arbeit suchen!“, denkt er und geht zu einem Bauern. Der schickt ihn aufs Feld um auf die Schweine aufzupassen. Beim Schweinehüten denkt er an Zuhause. „Die Arbeiter meines Vaters bekommen für ihre Arbeit Geld und Essen. Ich werde nach Hause gehen und meinem Vater sagen, dass ich einen Fehler gemacht habe. Ich will ihn fragen, ob ich wenigstens bei ihm arbeiten kann.“

Der junge Mann macht sich auf den Weg. Als er zum Haus seines Vaters kommt, läuft ihm jemand entgegen. Es ist sein Vater. Voll Freude nimmt ihn der Vater in seine Arme und küsst ihn. „Ich bin so froh, dass du wieder da bist!“ sagt der Vater zu ihm. Und zu seinen Knechten sagt er: „Holt schnell das schönste Gewand und zieht es meinem Sohn an. Wir wollen ein Fest feiern und das beste Essen kochen. Denn heute ist mein Sohn zurückgekommen!“ Und sie feiern ein fröhliches Fest. Der ältere Sohn kommt gerade vom Feld zurück. Er fragt einen Knecht, was denn gefeiert wird. Der Knecht erzählt ihm: „Dein jüngerer Bruder ist zurückgekehrt. Und dein Vater ist so froh, dass er ihn heil und gesund wiederbekommen hat.“ Da wird der ältere Sohn zornig. Für ihn hat der Vater nie ein Fest veranstaltet, obwohl er die ganze Zeit bei ihm gearbeitet hat! Er will nicht mit den anderen feiern. Sein Vater kommt zu ihm. Er legt die Hand um seine Schulter und redet ihm gut zu: „Mein Kind, du bist immer bei mir und alles, was mir gehört, gehört auch dir. Jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern. Denn wir dachten, dein Bruder wäre tot. Und jetzt lebt er wieder. Er war verloren und ist wieder gefunden worden!“