Stärkung fürs Leben

Freude. Erstkommunion und Firmung sind bedeutsame und aufregend schöne Stationen im Leben eines jungen Menschen. In der Hannes-Schmidt-Schule, dem Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik in Köstendorf, sorgt Religionslehrerin Pauline Forsthuber dafür, dass die Vorbereitung auf die Sakramente und die Feier für ihre SchülerInnen und Familien unvergesslich bleibt. Vor kurzem gab es in Köstendorf nun „dreifachen“  Grund zur Freude: Erstkommunion, Firmung und Schulfest. 

Köstendorf. „Die großen SchülerInnen waren in die Vorbereitung eingebunden, haben Servietten gefaltet, Tische im Festsaal aufgestellt und geschmückt und an den Essensstationen mitgeholfen. Die ganze Schule war beteiligt und die ganze Schule feierte“, fasst Pauline Forsthuber den Tag zusammen, der für die neun Erstkommunionkinder und dreizehn Firmlinge eine „Bestärkung“ auf ihrem weiteren Weg ist. Mit ihnen freuten sich ihre Familien und Freunde. „Mit rund 340 Leuten war der Festsaal gefüllt und dank des Teamworks ging alles glatt. Jeder fühlte sich wohl“, so Forsthuber, die sich auch auf ihre zweite Schule, die Neue Mittelschule Faistenau, verlassen konnte. Eine Gruppe war zur Unterstützung bei der musikalischen Gottesdienstgestaltung nach Köstendorf „angereist“. Die Katholische Jugend organisierte die Hin- und Rückfahrt der jungen Sängerinnen und Sänger. „Dieses Miteinander war sehr schön.“ 

Vorbereitung auf die Sakramente

Im Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik, kurz ZIS Köstendorf, werden Kinder mit Lernproblemen oder Behinderung ihren Bedürfnissen entsprechend gefördert und unterrichtet. „Insgesamt haben wir acht Klassen mit 56 SchülerInnen“, berichtet Forst-huber, bei der nicht nur alle Fäden rund um das Schulfest mit Erstkommunion und Firmung zusammenlaufen. Die Vorbereitung auf die Sakramente liegt in ihren Händen. Und die ist im ZIS Köstendorf sehr vielfältig und umfasst Spiritualität, Gemeinschaft und Kreatives: „Das reicht vom gemeinsamen Brotbacken mit den Erstkommunionkindern bis zur Kreuzwegandacht mit den Firmlingen.“ Wichtig ist der Religionslehrerin das Miteinbeziehen von Eltern, Großeltern, PatInnen…. „So wie ich auf jedes Kind eingehe, versuche ich das auch bei der Familie“, sagt Pauline Forsthuber, die seit mehr als zehn Jahren in Faistenau und Köstendorf Religion unterrichtet. „Gut, dass ich mich nicht zwischen den Schulen entscheiden muss, das könnte ich nämlich nicht.“ 

Fotos (KJ/Sabine Kranzinger): Firmspender Bischofsvikar Gottfried Laireiter betonte in seiner Predigt wie wichtig und wertvoll die Gaben des Heiligen Geistes auf dem Lebensweg der Jugendlichen werden.  

Der Jugendchor der NMS Faistenau kam mit einem musikalisches Geschenk nach Köstendorf mit. Die jungen SängerInnen brachten sich in die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes ein.