Strahlende Weihe in Neualm

Hunderte Besucher kamen vor kurzem nach Neualm-St. Josef um im neuen Pfarrzentrum zu feiern, Weihbischof Hansjörg Hofer weihte die Räume. Nach einjährigen Bauarbeiten und viel Kraft und Energie, bekam das Pfarrzentrum ein neues, modernes Kleid. „Was uns beim Betreten des Gottesdienstraumes in die Augen fällt, sind der Altar und der Ambo, sie bilden gleichsam die Mitte eurer neuen Kirche“, sagte der Weihbischof bei den Feierlichkeiten. 

 

 

Neualm-St. Josef. Es war ein großes Fest für Neualm und seine Nachbargemeinden. Vor kurzem wurde gemeinsam mit Weihbischof Hansjörg Hofer und zahlreichen Besuchern das neue Pfarrzentrum St. Josef geweiht. „Eure neue Kirche ist ein heiliger Ort. Sie ist ein Ort der Sammlung und der Sendung! Eine Pfarre darf sich nie und nimmer abkapseln und einigeln, denn sie ist für die Menschen da“, betonte der Weihbischof in seiner Predigt. Bereits vor der Messe waren die interessierten Menschen vor dem Pfarrzentrum unterwegs und bestaunten das Gebäude. „Einen eigenen Raum zum Feiern, das finde ich toll, vor allem die moderne Gestaltung spricht mich an“, sagte Markus aus Neualm, er und  Leopoldine waren unter den Besuchern. Sie sagte: „Der neue Stil ist zeitgemäß und er kommt sehr gut an. So soll es sein.“ Nina ist mit ihrer Familie da: „Mir gefällt vor allem die Gestaltung der Fensterfront. Es wurde Zeit, dass etwas gemacht wurde, denn das Pfarrzentrum ist schon in die Jahre gekommen. Jetzt erstrahlt es in einem neuen Kleid, das gefällt den Menschen in Neualm.“

Lange Zeit ein Begegnungsort 

Bereits seit 34 Jahren ist das Pfarrzentrum Treffpunkt im Stadtteil Neualm.  Vor einem Jahr begann man mit den umfangreichen Sanierungsarbeiten. 

Nachdem die in den 1980er Jahren geplante Kirche nie gebaut wurde, fanden die Gottesdienste bis jetzt im multifunktionalen Pfarrsaal statt. Die kleine Kapelle hatte seit der Bauphase einen statischen Fehler in der Dachkonstruktion. Nach einer intensiven Planungsphase entschied man sich für eine kompakte Nachverdichtung des Gesamtgebäudes. Aufgrund einer gemeinsamen Investition von Erzdiözese und Stadtgemeinde entstand ein attraktiver Begegnungsort. „Der Anteil, den die Pfarre allerdings selber aufbringen muss, ist noch lange nicht geschafft. Es fehlt uns noch mehr als die Hälfte. Die nächste Möglichkeit das Pfarrzentrum zu unterstützen ist das Benefizkonzert der Bürgercorps-Kapelle“, betonte Pfarrgemeinderatsobfrau Maria Schwarzmann bei ihrer Dankesrede am Ende der Messe. Sie war zusammen mit der gesamten „Pfarrgemeinde-Familie“ seit einem Jahr am Umbau beteiligt. Jetzt erstrahlt der bekannte Pfarrsaal als moderner Kirchenraum. „Wir haben nun einen  Taufraum und einen tollen Gottesdienstraum, das passt zu unserem Schwerpunkt Familienpastoral“, sagte Pfarrassistent Robert Golderer.

Kirche muss bei Menschen sein

„Gerade in Zeiten in denen die Bindung an die Institution Kirche in der Bevölkerung abnimmt, ist es wichtig Orte der Begegnung wie das Pfarrzentrum zu haben, das vielen Menschen zugänglich bleibt“, sagte Dechant Hans Schreilechner. Der Tag war ein voller Erfolg und die Besucher bewiesen, wie gut Kirche, die nahe an der Bevölkerung ist, funktionieren kann. Weihbischof Hansjörg Hofer: „Und so gratuliere ich euch zur gelungenen Generalsanierung. Nun kann sich euer Pfarrzentrum wieder sehen lassen. Ihr dürft alle stolz darauf sein, besonders auf eure schöne Kirche. Sie lebt von eurem Glauben, das heißt davon, dass ihr hier an diesem heiligen Ort immer wieder zusammenkommt.“ Nach diesen Worten des Weihbischofs, erfüllten Stolz und Freude den Raum. Und die Dankesworte von Maria Schwarzmann ergriffen die Menschen und ließen sie applaudieren. tru