Synodal gegen Krise vorgehen

Bischöfe nehmen Sorgen ernst

St. Gerold.„Die Sorgen der Gläubigen sind auch die Sorgen der Bischöfe!“, betont der Schweizer Episkopat. Die Bischöfe der Schweiz planen umfassende Maßnahmen zur Erneuerung der Kirche. „Verschiedene offene Briefe und Appelle“, die sie erreicht hätten, seien „Ausdruck einer Krise in unserer Kirche“, erklärte die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) nach ihrer Vollversammlung in der Propstei St. Gerold in Vorarlberg. Auf Diözesanebene gebe es bereits verschiedene Gesprächsrunden. Ein ähnlicher Dialog solle nun auch auf nationaler Ebene stattfinden. Dabei wolle man die sehr komplexen und unterschiedlichen Fragen und Forderungen gemeinsam mit möglichst vielen Gläubigen angehen, hieß es weiter. Zu den angesprochenen Themen zählten die Rolle der Frau, der Umgang mit der Ehelosigkeit von Priestern, sexuelle Übergriffe und Machtmissbrauch sowie Glaube und Glaubensweitergabe. kap

 

Foto: Die Schweizer Bischöfe wollen wie die Deutsche Bischofskonferenz einen „synodalen Weg“ zur Erneuerung und zu Veränderungen der Kirche starten.

Foto: SBK