Thema im Gespräch

Dürre führt zu Hungerkatastrophe

Salzburg/Marsabit. Nach einer außergewöhnlichen Dürreperiode sind vor allem alte Menschen und Kinder in Nordkenia vom Hunger bedroht. Angesichts der dramatischen Lage hat die Caritas ihre Hunger-Nothilfe intensiviert, doch finanzielle Mittel fehlen. „Die Situation ist sehr schlimm, seit einem Jahr hat es in Marsabit nicht ausreichend geregnet“, schildert Caritas-Helferin Miriam Ebner. „Mittlerweile sterben alte Menschen. Ich habe in die Zelte in Dörfern geschaut. In jedem Zelt lag ein alter Mensch im Sterben. Die Tiere verenden, doch sie sind die Lebensgrundlage der Menschen, geben Milch, Essen und sind Wertanlage.“ Die nächste Regenzeit soll Mitte April beginnen. „Die Prognosen sind nicht gut. Doch wenn sie ausfällt, stehen wir vor einer riesengroßen humanitären Katastrophe!“ Helfen und spenden Sie ein Nahrungsmittelpaket für 16 Euro – damit wird eine sechsköpfige Familie eine Woche lang versorgt. Infos: www.caritas.at juw

 

Bildtext: Caritas-Helferin Miriam Ebner: „Die Menschen können ohne Tiere das Wasser nicht 30 Kilometer zu ihrem Dorf schleppen. Sie sind auf externe Hilfe angewiesen.“
Foto: Caritas