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Requiem für Terroropfer in Moskau

Moskau. Nach dem Terroranschlag auf die U-Bahn in St. Petersburg mit vorerst 14 Toten ist in Russland eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen worden. 49 Verletzte seien noch im Krankenhaus. Der Moskauer Patriarch Kyrill I. feierte in der Erlöserkirche der Hauptstadt ein Requiem für die Toten. Ein terroristischer Akt sei geschehen, der „eine Herausforderung nicht nur für die Behörden und Sicherheitskräfte, sondern für alle Menschen“ darstelle, erklärte das Kirchenoberhaupt in seiner Ansprache. Kyrill zufolge gelte es stärker „die Bedeutung zu erkennen, was es heißt, ein friedliches Leben führen zu können, in einem unabhängigen Land leben zu dürfen“. Die „gemeinsame Verantwortung für die Zukunft unseres Volkes“ gelte es zudem klarer zu erkennen. Bei dem Attentäter soll es sich um einen in Kirgisistan geborenen Russen handeln. kap

Foto (Patriarchate of Moskow): In der Moskauer Erlöserkirche feierte Patriarch Kyrill I. ein Requiem für die Toten. Auch der katholische Moskauer Erzbischof Paolo Pezzi kondolierte.