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Neue Kardinäle: Zeichen der Vielfalt

Vatikan. Papst Franziskus sind die „Ränder der Welt“ und unter Krieg und Krisen leidende Orte wichtig. Das zeigte sich wieder bei seiner Ernennung von 17 neuen Kardinälen. Einer von ihnen ist der 70-jährige Botschafter des Heiligen Stuhls in Syrien, Mario Zenari. Weitere Ernennungen: Carlos Aguiar Retes (Tlalnepantla/Mexiko), Blase Joseph Cupich (Chicago), Joseph William Tobin (Newark/USA), Jozef De Kesel (Mecheln-Brüssel); Patrick D’Rozario (Dhaka/Bangladesch), Kevin Farrell (Präfekt des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben), Dieudonné Nzapalainga (Bangui/Zentralafrika), Maurice Piat (Port-Louis/Mauritius), Baltazar Porras (Mérida/Venezuela), John Ribat (Port Moresby/Papua-Neuguinea), Sérgio da Rocha (Brasília), Carlos Osoro Sierra (Madrid), Renato Corti (Novara/Italien), Sebas-
tian Koto Khoarai (Mohale’s Hoek/Lesotho), Ernest Simoni (Priester in Shkodra-Pult/Albanien), Anthony Soter Fernandez (Kuala Lumpur/Malaysia). kap

Foto (KNA): Mario Zenari sieht seine Ernennung als ein „deutliches Zeichen der Solidarität mit der Not leidenden syrischen Bevölkerung“. Er bleibt auch als Kardinal „im geliebten und gemarterten Syrien“. 

 

 

Mario Zenari, Nuntius in Syrien, wurde am 19. November 2016 im Vatikan zum Kardinal ernannt.