Thema im Gespräch

Bischöfe tagten in Michaelbeuern

Michaelbeuern. „Aufeinander hören, miteinander reden.“ – Das ist aus Sicht von Kardinal Christoph Schönborn die zentrale Erfahrung der kürzlich beendeten Jugendsynode und gleichzeitig ein Auftrag an Kirche und Gesellschaft. Diese Botschaft sei „nicht originell, aber wichtig“, betonte der Vorsitzende der Bischofskonferenz am Beginn der Vollversammlung des heimischen Episkopats in der Salzburger Abtei Michaelbeuern. Unter diesem Leitwort standen auch die Beratungen der Bischöfe, bei denen es wie bei der Jugendsynode u. a. um so unterschiedliche Themen wie Mission und Glaubensverkündigung oder Missbrauchsprävention ging. Für Msgr. Engelbert Guggenberger als Administrator der vakanten Diözese Gurk-Klagenfurt und den Administrator der Abtei Wettingen-Mehrerau, P. Vinzenz Wohlwend, war die Teilnahme an der Bischofskonferenz eine Premiere. Über die Beratungen berichtet das Rupertusblatt in der kommenden Ausgabe.

Bildtext: Erzbischof Lackner verknüpfte den Blick auf die Jugendsynode mit gegenwärtigen Veränderungen in der ED Salzburg: Da wie dort stelle sich die Frage nach dem Zueinander und Miteinander von Priestern und Laien in der Kirche. Diese seien „kommunizierende Gefäße“.