Thema im Gespräch

Mehr tun für die Schöpfung

Innsbruck. Ihrer Verantwortung nachkommen, wenn es um die Nachhaltigkeit geht, will die Diözese Innsbruck künftig verstärkt: Fachleute erarbeiteten gerade eine Strategie, die im Herbst diskutiert und im November verabschiedet werden soll. Umweltschutz und Kampf gegen die Erderwärmung sind „nicht nur eine Aufgabe für NaturschützerInnen und Öko-Freaks, sondern ein zutiefst spirituelles Anliegen“, ist Seelsorgeamtsleiterin Elisabeth Rathgeb überzeugt. Ein gutes Leben für alle Menschen jetzt und auch in Zukunft sei möglich. „Dazu müssen wir das Ganze in den Blick nehmen“, appellierte Rathgeb. „Denn Frieden und Gerechtigkeit sind eng mit der Bewahrung der Schöpfung verbunden.“ 

Die Schöpfung steht nun im ganzen Land für fünf Wochen im Mittelpunkt. Start der „Schöpfungszeit“ ist der „Schöpfungstag“ am 1. September, Ende der 4. Oktober, der Festtag des hl. Franz von Assisi.  kap

 

Foto (Diözese Innsbruck): In allen Diözesen Österreichs wird seit 2015 die fünfwöchige „Schöpfungszeit“ begangen. In Tirol will man sich der Nachhaltigkeit künftig besonders widmen, kündigte Seelsorgeamtsleiterin Elisabeth Rathgeb an.