Thema im Gespräch

Kein Geld an umweltschädliche Firmen

 

 

Wien. Die katholische Kirche in Österreich zieht ihr Vermögen aus allen Unternehmen zurück, die fossile Brennstoffe wie Kohle, Öl oder Erdgas fördern beziehungsweise produzieren. Das hat die Bischofskonferenz zum Abschluss ihrer Frühjahrsvollversammlung erklärt. „Kirchliche Finanzmittel dürfen keine zerstörerische Wirkung auf das Klima haben“, unterstreichen die Bischöfe. Daher habe die Bischofskonferenz jetzt beschlossen, die Divestment-Erklärung im Rahmen des „Global Catholic Climate Movement“ (GCCM) zu unterzeichnen und ihre ethischen Veranlagungsrichtlinien entsprechend anzupassen. Als Reaktion auf die Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus hat sich die Bischofskonferenz für eine nachhaltige und klimafreundliche Führung und Ausrichtung der Diözesen entschieden. Damit verbunden ist auch eine Wende hin zu erneuerbarer Energie.

 

Foto: Kardinal Christoph Schönborn: „Österreichs Diözesen orientieren sich künftig an der ‚Richtlinie Ethische Geldanlagen‘ von 2017, die den Kriterien Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung folgt.“

Foto: RB/kap