Thema im Gespräch

Bischöfe glauben an Europas Zukunft

Minsk. „Die Kirche liebt Europa und glaubt an seine Zukunft“, heißt es in der Botschaft zum Abschluss der Vollversammlung des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) in Minsk am Sonntag. An den Beratungen nahm als österreichischer Vertreter EB Franz Lackner teil. Die „Botschaft der Hoffnung für die Zukunft des europäischen Kontinents“ wolle ein Kontrapunkt zu Populismus, geschlossenen Grenzen und Mangel an Vertrauen in das EU-Projekt sein, wurde betont. Trotz der Tendenz zu einer neuen Isolation und Abschottung glaube man, dass es katholischerseits Einigkeit im Blick auf die geistigen und ethischen Ideale gebe und dass das Wissen darum immer schon „Seele und Schicksal Europas“ gewesen sei, schreiben die Bischöfe: Sie laden Europa ein, sich für „Religion, Transzendenz, Solidarität und Gemeinschaft zu öffnen“. kap

 

Bildtext: Kardinal Angelo Bagnasco, der neue Vorsitzende des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen: „Der Schutz des menschlichen Lebens gehört fundamental zu einem ,Europa der Völker‘“. Foto: Archiv