Thema im Gespräch

Ein spiritueller Ort der Hoffnung.

 

 

Krimml. Im Sommer 1947 überquerten 5.000 jüdi-sche Flüchtlinge aus Osteuropa auf einem 15-stündigen Weg den Krimmler Tauernpass, um über Italien nach Palästina zu gelangen. Die jüdische Organisation Bricha hatte diese „Krimmler Judenflucht“ organisiert. Um an diese Ereignisse vor 70 Jahren zu erinnern – und an die Gründung von Alpine Peace Crossing (APC) vor zehn Jahren – wurde auf einer Almwiese im Krimmler Achental ein „Hain der Flucht“ gepflanzt. Alpine Peace Crossing ist allen Menschen auf der Flucht gewidmet und dieser Gründungsgedanke gilt auch für den „Hain der Flucht“, sagt Ernst Löschner von APC. Die Installation aus 7x7 Bäumen und zwei Natursteinen, die als „Mensa“ die Gastlichkeit für Flüchtlinge symbolisieren, wird am Dienstag, 17. Oktober 2017, um 10.00 Uhr (Treffpunkt Gemeindeamt Krimml) mit einem interreligiösen Festakt eingeweiht.

Foto (APC): Über den Krimmler Tauern konnten 1947 Tausende Juden in die Freiheit nach Palästina entkommen. Heute erinnert der APC-Nationalpark-Friedensweg von Krimml bis Kasern in Südtirol daran.