Thema im Gespräch

Hilfe bei Diskriminierung finden

Salzburg. Die Antidiskriminierungsstelle in der Stadt Salzburg feiert Jubiläum: Seit fünf Jahren erhalten Menschen, die sich benachteiligt fühlen oder eine Diskriminierung beobachtet haben, rechtliche Beratung und Unterstützung. Trägerin der Einrichtung ist die Katholische Aktion, Bereich Kirche & Arbeitswelt. 815 Anfragen wurden bisher bearbeitet. „Dadurch, dass die Antidiskriminierungsstelle im ,ABZ – Haus der Möglichkeiten‘ ist, kommt sie gut mit Arbeitslosen, Flüchtlingen oder Menschen mit Migrationshintergrund, die dort täglich ein und aus gehen, in Kontakt“, so Josef Mautner von der KA. Die häufigsten Anfragen gab es zu vermuteten Benachteiligungen bei Ämtern und Behörden. Die Betroffenen führten dies etwa auf ihre ethnische Zugehörigkeit oder ihre Behinderung zurück. Es stellt sich heraus, dass nur etwa 10 bis 15 Prozent der Anfragen tatsächlich als Benachteiligung nach dem Gleichbehandlungsgesetz einzuschätzen sind. 

 

Bildtext: Josef Mautner, Katholische Aktion: „Die intensive Zusammenarbeit mit verschiedenen Sozialeinrichtungen sowie mit der Plattform für Menschenrechte bringt auch eine große Nähe zu verletzlichen Menschen.“