Thema im Gespräch

Solides Wertefundament – Ethikunterricht für alle, die an keinem konfessionellen Religionsunterricht teilnehmen.

 

 

Wien. „Der schulische Religionsunterricht leistet einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung. Schülerinnen und Schülern, die nicht daran teilnehmen, darf die Auseinandersetzung mit Fragen der Ethik nicht vorenthalten werden.“ Das betont die Vereinigung Christlicher Lehrerinnen und Lehrer an den höheren Schulen (VCL).  Bundesobfrau Gertraud Salzmann unterstreicht die Bedeutung der Werteerziehung in einem immer stärker interkulturell geprägten Umfeld. Sie erklärt weiters, dass selbst unter rein ökonomischen Gesichtspunkten eine Überführung des Schulversuchs ins Regelschulwesen dringend geboten ist. „Jeder Euro im schulischen Präventionsbereich spart langfristig ein Vielfaches im Sozial- und Sicherheitsbereich.“ Gerade durch die stärkere Zuwanderung sei es notwendig, Menschen mit Migrationshintergrund „unsere christlich-humanitären Werthaltungen und demokratischen Grundrechte nahezubringen, damit ihre Integration gelingen kann“.

Foto (Parlamentsdirektion/Simonis): Gertraud Salzmann aus Saalfelden ist Bundesobfrau der Vereinigung Christlicher Lehrerinnen und Lehrer an den höheren Schulen (VCL) und Nationalratsabgeordnete. Sie fordert Ethikunterricht für alle, die an keinem konfessionellen Religionsunterricht teilnehmen.

 

 

Gertraud Salzmann