Thema im Gespräch

Gegen Gewalt an Frauen und Kindern

Wien. Die Katholische Frauenbewegung Österreich (kfb) setzt sich zu Adventbeginn für das Tabuthema Gewalt an Frauen und Kindern ein: Zur kürzlich gestarteten internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Mädchen und Frauen“ appelliert die Organisation, das Bewusstsein für Formen und Ausmaß dieser Gewalt zu schärfen. Außerdem solle man sich für verstärkte Maßnahmen bei der Prävention und Aufarbeitung von Gewalt einsetzen. „Gewalt beginnt bei Herabwürdigungen von Frauen, sexualisierten verbalen Übergriffen, strukturellen Benachteiligungen wie etwa in der Arbeitswelt und endet bei Gewaltverbrechen, von denen in Österreich die meisten im häuslichen Umfeld geschehen“, sagt kfb-Vorsitzende Veronika Pernsteiner. Das Heft „Für ein Leben ohne Gewalt“ des aktuellen „Familienfasttags-Magazins“ ist unter www.teilen.at oder Tel. 01/51552/3697 kostenlos erhältlich. kap

 

Bildtext: kfb-Vorsitzende Veronika Pernsteiner: „Die kfb engagiert sich bei der Kampagne ,16 Tage gegen Gewalt an Mädchen und Frauen‘ (bis 10. 12.) mit ihrer Aktion Familienfasttag bei der Initiative ,Klappe auf!‘.“