Thema im Gespräch

Christliche Sorge für die Schöpfung

Salzburg. „Wir können nicht so tun, als würde uns das nichts angehen“, sagt Johann Neumayer, wenn er über Klimawandel und Umweltschutz spricht. „Als Christen sind wir gefragt.“ In einer Serie setzt sich der Umweltreferent der Erzdiözese daher mit der päpstlichen Enzyklika „Laudato si“ auseinander und zeigt positive Ansätze, die es wert sind, von Diözesen, Pfarren und von jedem Christen persönlich intensiv weiter verfolgt zu werden – wie jene im steirischen Dechantskirchen, das seit zehn Jahren erstaunliche Wege geht, auf Umweltgifte verzichtet und Photovoltaikanlagen installiert, nicht nur in der Pfarre, sondern auch in Afrika. Der Enzyklika attestiert Neumayer große Sachkunde: „Franziskus spricht nicht nur Themen wie soziale Ungerechtigkeit und die Erschöpfung der natürlichen Ressourcen an, sondern auch die große Gefahr, die mit dem Verlust der Artenvielfalt einhergeht.“
sab

Johann Neumayer, Umweltreferent der Erzdiözese, wird im Rupertusblatt Anregungen zur päpstlichen Enzyklika „Laudato si“ geben. Die erste Folge erscheint in der Ausgabe nach Ostern.