Thema im Gespräch

„Ein Experiment an den Schülern“

Wien. Als ein „Experiment an Schülern“ kritisiert der Bundeselternverband die Zentralmatura. Der Grund: Fast jeder fünfte Schüler wird laut ersten Hochrechnungen des Bildungsministeriums heuer ein Nicht genügend bei der schriftlichen Mathematik-Zentralmatura haben. Der Elternverband habe auch Rückmeldungen von einzelnen Schulstandorten, dass die Noten Sehr gut bis Befriedigend „erheblich unterrepräsentiert sind, ja zum Teil gänzlich fehlen“, sagt Gernot Schreyer, Präsident des Bundeselternverbandes. „Wie kann es sein, dass Schüler – und das sind keine Einzelfälle – in der gesamten Oberstufe ausschließlich Sehr gut und Gut haben und dann bei der Matura extrem schlecht abschneiden?“ Maturaaufgaben und Unterrichten müssten sich auseinander entwickelt haben, folgert Präsident Schreyer. Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) hat mittlerweile eine Evaluierung der Zentralmatura angekündigt. Foto: pixabay.com