Thema im Gespräch

Sonntag: „Es steht viel auf dem Spiel“

Salzburg. In der Arbeitswelt wächst der Druck auf die Arbeitnehmer, vor allem psychische Belastungen nehmen zu. Darauf haben Arbeiterkammer Salzburg und ÖGB gemeinsam mit der „Allianz für den freien Sonntag“ zum „Tag der psychischen Gesundheit“ am 9. Oktober aufmerksam gemacht. Unter dem Titel „12/60“ ging es um die Auswirkungen des von der Bundesregierung beschlossenen neuen Arbeitszeitgesetzes, das einen 12-Stunden-Arbeitstag bzw. eine 60-Stunden-Arbeitswoche erlaubt. Die Arbeiterkammer fordert deshalb eine Verkürzung der Arbeitszeit zum Wohle der Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. „Werte wie Familie, ein ,gutes Leben für alle‘ und der Vorrang des Menschen vor Geld und Gewinn sind uns wichtig“, sagt die Präsidentin der Katholischen Aktion Salzburg, Elisabeth Mayer. „Der Sonntag ist für die Menschen da, egal ob sie ihn als ,Tag des Herrn’  begehen oder für Familie,  Ehrenamt  und Erholung nutzen.“

Foto: Elisabeth Mayers Sorge: „Alle redeten so laut vom Zwölfstundentag, dass der arbeitsfreie Sonntag im toten Winkel des Interesses gelandet ist.“ Gemeinsamer Einsatz mit der AK: Elisabeth Mayer und AK-Dir.-Stv. Cornelia Schmidjell (r.). Foto: AK Salzburg