Thema im Gespräch

Menschenrechte betreffen uns alle.

Salzburg-St. Elisabeth. Seit 2008 ist die Stadt Salzburg Menschenrechtsstadt. Die Situation geflohener Menschen ist nach wie vor ein Brennpunkt. „Viele fürchten abgeschoben zu werden, die Integrationsperspektiven sind daher schlecht“, sagt Josef Mautner von der Plattform für Menschenrechte Salzburg. „Wir wollen verdeutlichen, dass es Härtefälle gibt, die noch einmal geprüft werden sollten. Menschenrechte sind aber nicht nur ein Thema der Politik, sondern auch der Kirche als Teil der Zivilgesellschaft.“ Mautner spricht mit Dechant Alois Dürlinger, Sprecher des Erzbischofs in Asyl- und Flüchtlingsfragen, beim ersten interreligiösen politischen Nachtgebet am 31. Jänner, um 19 Uhr in der Friedenskirche St. Elisabeth. Das Gebet soll darin stärken, im Alltag Mut zum Widerstand gegen Ungerechtigkeit aufzubringen. Das wird beim anschließenden Fackelzug zum Hauptbahnhof sichtbar. jup

Foto: Josef Mautner: „Pfarren sind in der Flüchtlingsbetreuung sehr aktiv. Kirche hat sich in diesem Bereich massiv engagiert.“ Die geplante Verschärfung der Mindestsicherung sieht Mautner ebenso als Herausforderung.

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