Thema im Gespräch

Friede regiert Jubiläums-Festspiele in Salzburg

Salzburg. Die Geschichte, die 1920 mit den Salzburger Festspielen begann, ist vergleichlos. Das Festival im Herzen der Mozartstadt strahlt steither in die ganze Welt hinaus. „Das Friedensprojekt nach dem mörderischen Zweiten Weltkrieg ist zur Welt-Kunstzentrale auf österreichischem Boden geworden“, sagte Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler bei der Präsentation des Programms für die kommende Saison. Im Jubiläumsjahr 2020 sind 222 Aufführungen in 44 Tagen an 15 Spielstätten geplant. Ihnen geht die „Ouverture spirituelle“ mit dem Thema „Pax“, also „Frieden“ voraus. Seit 2012 gibt es diese Konzertreihe. Den Beginn setzt Arnold Schönbergs „Friede auf Erden“ und damit ein Werk, das nach den beiden Weltkriegen entstanden ist. Als besonderen Veranstaltungsort hob Intendant Markus Hinterhäuser die Kollegienkirche hervor, die er als „Wunderraum“ bezeichnete. 

Foto: Sie stellten das Programm vor: Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und Intendant Markus Hinterhäuser. „100 Jahre Festspiele sind 100 Jahre Kulturgeschichte“, sind sich die beiden einig.

Foto: RB/SF/Zeuner