Unterwegs für den Glauben

Pilgern. Die Zeit um Ostern ist besonders von Aufbruch und Neubeginn geprägt.

Zu dieser Zeit startet die Kirche in Österreich auch mit mehr als 50 Pilgerwanderungen in die Pilgersaison 2017. „Aufbrechen, neu werden – Pilgern und Ostern hat vieles gemein“, betont Roland Stadler vom Netzwerk „Pilgern in Österreich“. Man wolle die Zeit um Ostern nutzen, um die zahlreichen Pilgerwege in Österreich bekannt zu machen und „gemeinsam dem Zauber des spirituellen Unterwegsseins auf die Spur kommen“. Rund 2.500 Pilger, die sich in allen Diözesen auf den Weg zu einem der vielen österreichischen Pilger- und Wallfahrtsziele machen, werden zu den „Österlichen Pilgertagen“ bis 22. April erwartet – das Bild zeigt eine 100-köpfige Gruppe, die in der Karwoche am Ritzensee in Saalfelden vorbeizog. 
Österreich ist ein Pilgerland mit Tradition: Seit mehr als 850 Jahren suchen Menschen auf der „Via Sacra“, dem ältesten Pilgerweg nach Mariazell, Ruhe, Einkehr, Besinnung. Insgesamt führen sieben Wege zur Magna Mater Austriae, dem wichtigsten Marienheiligtum Zentraleuropas, das jährlich von rund einer Million Menschen besucht wird.