Unterwegs im Auftrag des Herrn

Vielfältig. Ein Pastoralassistent/eine Pastoralassistentin ist … unterwegs im Auftrag des Herrn. Er oder sie gehört mit Pfarrer und Pfarrsekretärin zum Organisationsteam der Pfarre. Sri Fackler, Pastoralassistentin in Hallein, gibt Einblick in einen „Pasti-Arbeitstag“. 

Hallein. Montag, 9.00 Uhr: Die Woche beginnt mit der Teambesprechung. Alle hauptamtlichen Seelsorger treffen sich: Welche Termine stehen an, was gibt es Neues, was gilt es zu bedenken? Danach, es ist 10.30 Uhr: Zeit für Büroarbeit. Die Pasti aktualisiert die Homepage, das Plakat für den nächsten Familiengottesdienst gehört erstellt, E-Mails wollen beantwortet werden. Um 11.15 Uhr geht es raus: Frau M. freut sich über einen Besuch. Sie ist nicht mehr die jüngste und seit sie gestürzt ist, kommt sie nur noch selten in die Pfarre. Das Gespräch mit der Pasti bringt Abwechslung, gemeinsam beten sie und singen aus dem Gotteslob. Zeit für einen „Ratsch“ ist auch, sie kann ihre Anregungen für das Seniorengremium der Stadtgemeinde „an den Mann“ bringen.

Am Nachmittag kann die Pasti das Treffen für die Lektoren vorbereiten, der Austausch mit den vielen Engagierten einer Pfarre, sie zu begleiten und zu unterstützen, ist eine wesentliche, bereichernde Aufgabe. Um 16.00 Uhr kommen die FirmkandidatInnen zur ersten Gruppenstunde. Was ist Firmung und was heißt es eigentlich als Christ zu leben? Den Fragen will die Pasti heute mit ihnen nachgehen. Bei der Redaktionssitzung des Pfarrblatts um 19.00 Uhr steht die Themenfindung auf der Agenda. Wie soll das Titelblatt aussehen, welches Leitmotto soll der Pfarrbrief haben, welche Themen sind relevant? Die Pasti ist zuständig für die Koordinierung der Artikel – wer soll was bis wann schicken? 

Wege zu Gott finden & gestalten

Auch wenn es auf den ersten Blick viel Organisatorisches ist: PastoralassistentInnen sind mehr als Manager einer Pfarrgemeinde, sie sind immer wieder Schnittstelle, nicht zwischen Gott und Menschen, aber zwischen Kirche und Menschen. Gemeinsam mit vielen Menschen vor Ort finden und gestalten sie Wege zu Gott. Eine Aufgabe die manchmal herausfordert, aber immer Freude macht und bereichert. 

Neben der Pfarre arbeiten viele Theologen und Religionspädagogen auch in der kategorialen Seelsorge. Sie sind für spezielle Gruppen beziehungsweise Menschen in besonderen Lebenssituationen da. Die heurigen Kandidaten engagieren sich in der  Jugendpastoral, der Krankenhaus- und Gefängnisseelsorge.

Die vier Frauen und vier Männer stellen sich im Rupertusblatt näher vor. Am Sonntag, 14. Oktober, 15.00 Uhr, sendet Erzbischof Franz Lackner in Salzburg-St. Martin in den pastoralen Dienst: Kathrin Aschenberger, Hans Fackler, Sri Fackler, Maria Gruber, Sophia Kremser, Stefan Scheichl, Michael Strohriegl und Valentin MBawala.

Foto: Vier Frauen und vier Männer werden von Erzbischof Lackner gesendet. Foto: privat

Infos zur Ausbildung: Sr. Dr. Christa Baich, Personalreferat der Erzdiözese, Tel. 0662/8047-1601, christa.baich@zentrale.kirchen.net