Vielfalt ist Reichtum

Der Romero-Preis 2018 geht an Francisco San Martín.

 

 

„Ich komme aus einem Land, in dem Vielfalt unser Reichtum ist; einem Land, wo die Vergangenheit vorne und die Zukunft hinten liegt. Die alten Peruaner lernten im Rückblick.“ So begann Francisco San Martín seine Dankesrede bei der Romero-Preisverleihung in Oberndorf. Der Entwicklungsexperte verwies auf die magische Vergangenheit seiner Heimat, die nicht nur die Inka zu bieten hat. Diese weltweit bekannte Hochkultur steht auf den Schultern großer Vorgänger wie den Moche (100 bis 800 n. Chr.) im Norden Perus. San Martín möchte den Reichtum dieser alten Kultur bewahren und sanften Fremdenverkehr fördern – mit Mitstreitern wie Xavier und Paulino Garcia (im Bild mit San Martín), die mit Musik, Kleidung und Schnitzkunst an den Moche-Traditionen festhalten. 

Nachhaltige Tourismusprojekte sind nur eine der Sparten, mit denen San Martín Armut bekämpft und Einkommen schafft. Den diesjährigen Romero-Preisträger bezeichnet der Salzburger Vorsitzende der Katholischen Männerbewegung, Helmut Dachs, deshalb als „Vorbild, das uns zeigt, worum es weltweit geht: um Frieden und Gerechtigkeit“. 

Foto: RB/SEI SO FREI/Heindl