Von der Schule bis zu den Orden

Bischofskonferenz. Kardinal Schönborn bekräftig-te vor Beginn der Beratungen der Bischofskonferenz die Be-denken gegen ein gesetzliches Verhüllungsverbot. Die Bischöfe tagen in der Propstei St. Gerold in Vorarlberg.

 

 

 

St. Gerold. Sowohl Bischof Christoph Schönborn als auch der Vorarl-berger Bischof Benno Elbs unterstrichen, dass gelingende Integration Begegnung und Kommunikation bräuchten. In bestimmten sensiblen Bereichen wie in der Schule und im Gericht müsse die Vollverschleierung verboten werden, so Schönborn. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz hält jedoch ein allgemeines Verhüllungsverbot für „übertrieben“ und einen „zu starken Eingriff in die zivilen Freiheiten“. Zum Thema Zölibat erklärte er: „Darüber kann und soll nachgedacht werden, besonders wenn es um schwierige Notsituationen in der Seelsorge geht.“ Es brauche aber „keine vorschnellen Lösungen“. 

Weitere wichtige Themen der viertägigen Vollversammlung des Episkopats: die Situation des kontemplativen Ordenslebens sowie die gesellschaftlichen Veränderungen und ihre Auswirkungen auf Schule und Bildung.  kap

Bild (kap/Wuthe): Beratungen der Bischöfe in der Propstei St. Gerold – über die Ergebnisse berichtet das „Rupertusblatt“ in der nächsten Ausgabe.