Wichtigster Pfeiler ist der Kirchenbeitrag

Ausgeglichen ist das Budget der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 2019, das vor Weihnachten von Konsi-
torium und Diözesankirchenrat einstimmig genehmigt worden ist.

Salzburg. Das Gesamtbudget 2019 ist mit 53,5 Millionen Euro ausgeglichen erstellt. 2018 waren es 52,1 Millionen Euro. Das entspricht einem Anstieg von 2,6 Prozent. 

„Ich danke den Kirchenbeitragszahlern für ihr Vertrauen und ihre solidarische Unterstützung“, betont Finanzkammerdirektor Cornelius Inama. 88 Prozent der Einnahmen (47,1 Millionen Euro, 2018: 45,9 Millionen Euro) kommen von den 300.000 Kirchenbeitragszahlern, die damit die Seelsorge und Erhaltung der kirchlichen Gebäude in den 210 Pfarrgemeinden der Erzdiözese sichern. 

Bis 2021 sollen 2,5 Millionen Euro eingespart werden, um auch weiterhin ein ausgeglichenes Budget gewährleisten zu können. Über inhaltliche Weichenstellungen entscheidet dabei der Erzbischof mit dem Konsistorium, in dem die Erzdiözese in ihrer Vielfalt repräsentiert ist. „Dies erfolgt im intensiven Austausch mit den unterschiedlichen Beratungsgremien wie dem Pastoralrat. Oberstes Prinzip dabei ist: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unsere wertvollste Ressource“, betont Erzbischof Franz Lackner. Rund 900 Personen – Priester, Diakone und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen kirchlichen Arbeitsfeldern – werden durch den Kirchenbeitrag ganz oder teilweise finanziert. Die Personalkosten werden sich auf 30,75 Millionen Euro belaufen.

Zahlreiche Renovierungen notwendig

Im Vergleich zu 2018 (5,7 Millionen Euro) wurde das Baubudget 2019 auf 5,75 Millionen Euro erhöht. Rund 700 Kirchen und kirchliche Gebäude gehören zur Erzdiözese. „Insgesamt sind 182 Bauansuchen aus Pfarren und diözesanen Einrichtungen eingelangt“, sagt Inama. So sind Finanzmittel für Kirchenrenovierungen u. a. in Bischofshofen (Filialkirche Buchberg), Bad Hofgastein, Elixhausen, Filzmoos, Großarl, Lamprechtshausen (Filialkirche Arnsdorf), Salzburg-Lehen, Maishofen, Muhr, Rußbach, St. Michael, St.-Johannes-Kirche (Landeskrankenhaus) und St. Vitalis bereitgestellt. Zudem werden Sanierungen in der Franziskanerkirche und im Stift St. Peter unterstützt.

Renoviert werden auch die Pfarrhöfe bzw. Pfarrheime Bergheim, Bucheben, Salzburg-Gneis, Salzburg-Itzling und Saalbach-Hinterglemm. Der Pfarrhof in Fuschl wird neu gebaut. Weitere Gebäude: Bildungshaus St. Virgil, Bildungszentrum Borromäum, Caritas-Zentrale (Neubau), Christkönigkolleg, Bischofshaus, Domherrenhaus, Kapitelsaal, Mirabellplatz 5, Pfarrkindergarten Herrnau, Pfarrkindergarten Uttendorf, St. Elisabeth Notschlafstelle.

Im Tiroler Teil der Erzdiözese sind 2019 Finanzmittel für folgende Kirchenrenovierungen bereitgestellt: Breitenbach, Ebbs, Erl, Thierbach und Wörgl. Saniert bzw. renoviert werden die Pfarrhöfe bzw. Pfarrheime in Alpbach, Brixlegg und Oberau.        Kurt Sonneck

 

Bildtext: Das Budget 2019 der Erzdiözese Salzburg. Graphik: Pürcher&Partner