Wie ein Fisch im Wasser

Gottesdienst für das Leben. „Wie ein Fisch im Wasser“ war das Motto beim Gottesdienst für das Leben, zu dem am vergangenen Samstag hunderte Kinder mit ihren Eltern, Großeltern und Freunden in den Salzburger Dom gekommen waren.

Salzburg. Zum 14. Mal wird derzeit in der Erzdiözese Salzburg die „Woche für das Leben“ gefeiert. Höhepunkt der Aktionswoche war der Wortgottesdienst mit Erzbischof Franz Lackner. Er lud dazu ein, „miteinander das Leben zu feiern“ und sich den Wert des Lebens immer wieder bewusst zu machen. Der Gottesdienst wurde in Gebärdensprache übersetzt.

Das Motto des Gottesdienstes „Wie ein Fisch im Wasser“ stand schon zuvor am Domplatz im Mittelpunkt. Dort bastelte die Katholische Jungschar gemeinsam mit den Kindern Fische aus Papier. Außerdem hatte sie ein lustiges Spieleangebot aufgebaut. Im Gottesdienst kam Erzbischof Lackner mit den Kindern ins Gespräch. „Was für den Fisch das Wasser ist, das ist Gott für uns“, betonte der Salzburger Oberhirte, „ohne ihn können wir nicht leben“. Nach der Feier erhielt jedes Kind im Bischofsgarten zur Erinnerung einen kleinen Fisch aus Holz. „Gott begleitet euch jeden Tag“, erinnerte der Erzbischof die versammelten Familien. Die Jungschar sorgte mit Brot und Saft für Erfrischungen an diesem frühsommerlichen Nachmittag. 

Auch heuer beteiligen sich wieder mehr als 100 Pfarrgemeinden, davon etliche im Tiroler Teil der Erzdiözese. Rund um den „Tag des Lebens“ am 1. Juni finden Gottesdienste, Familienwallfahrten, Segnungen, Kinderfeste und Bildungsveranstaltungen statt, die auf den Wert des Lebens – von seinem Beginn bis zu seinem natürlichen Ende – hinweisen wollen. Die Frage nach dem Platz von Kindern, Menschen mit Behinderung, von Armen, Alten und Kranken in unserer Gesellschaft steht im Zentrum der „Woche für das Leben“. Sie soll aber auch Dank und Anerkennung an alle Eltern sein, die sich für Familie und Kinder entschieden haben. 

„Forum Neues Leben“

Die Erzdiözese Salzburg möchte mit dem „Forum Neues Leben“ das Bewusstsein für den Wert des Lebens in unserer Gesellschaft stärken und setzt dazu konkrete Zeichen: So wurde eine Notrufnummer „Schwanger und in Not“  (0800/300 370) eingerichtet und das „Haus für Mutter und Kind“ im Kolpinghaus gegründet. Frauen, die ungewollt schwanger werden, in familiäre Notsituationen geraten oder obdachlos sind, werden hier von Mitarbeiterinnen der „Aktion Leben“ betreut. Mitglieder des Forums sind Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft sowie Institutionen, die sich für den Schutz des Lebens einsetzen.

 

Bildtext: Beim Gottesdienst mit Erzbischof Lackner „schwamm“ passend zum Motto des Gottesdienstes ein Fisch durch die Reihen der Gottesdienstbesucher. Fotos: roi

 

Weitere Informationen unter: www.wochefuerdasleben.at