Wissen, wo man hingehört

Martin Eder ist seit 15 Jahren Pfarrgemeinderat in Lamprechtshausen. „Ich bin gern Obmann, wir sind ein tolles Team und wir arbeiten gemeinsam für die Menschen in der Pfarre.“

LAMPRECHTSHAUSEN (eds/repolust – 13.1.2017) Anfang Jänner drehte ein Expertenteam in der Pfarre Lamprechtshausen einen besonderen Werbespot. Im Zentrum steht die Pfarrgemeinderatswahl am 19. März. Drei Szenen setzen das Wahlmotto „ich bin da“, „ich bin da, für“ und „ich bin da.für“ in Bilder um, die möglichst viele Wählerinnen und Wähler ansprechen. Hingehen und wählen, dabei sein und selber auch da.für sein – so das Ziel. Die Pfarre Lamprechtshausen unterstützt dieses Projekt und der Pfarrgemeinderatsobmann Martin Eder sagt: „Wir sind selbstverständlich mit dabei!“


„Mir liegt die Pfarre sehr am Herzen“

Sowohl Pfarrer Rupert Reindl als auch die Leiterin der Bibliothek Rosemarie Mühlfellner sagen sofort „Ja“, als die Anfrage vom Seelsorgeamt kommt. „Ja“ hat auch der Obmann des Pfarrgemeinderates, Martin Eder, vor 15 Jahren gesagt. Damals gab er sein „Ja“ zur Kandidatur im Pfarrgemeinderat, zwei Perioden ist er jetzt dessen Obmann. „Ich bin gern Obmann, wir sind ein tolles Team und wir arbeiten gemeinsam für die Menschen in der Pfarre; zuerst war ich  ja Stellvertreter, da habe ich viel gelernt. Mir liegt die Pfarre sehr am Herzen, ich bringe mich gern ein und bin auch im Bereich der Liturgie engagiert unter anderem als Wortgottesfeierleiter und auch Zechpropst“. Wenn Lamprechtshausen einmal zum Pfarrverband mit Bürmoos, Dorfbeuern und St. Georgen gehören wird, sei es von Bedeutung, die Liturgie in der Kirche vor Ort zu stärken.


Einsatz für ein lebendiges Pfarrleben

„Wir setzen uns für ein lebendiges Pfarrleben inner- und außerhalb der Kirche ein. Wir in Lamprechtshausen haben ein Pfarrcafé-Team sowie einen sehr aktiven Sozialausschuss.  Die Leute können so auch nach dem Gottesdienst miteinander ins Gespräch kommen beziehungsweise in Kontakt bleiben. Gleichzeitig bemerke ich, dass es von Wahl zu Wahl schwieriger wird, Leute zu finden, die sich fünf Jahre verpflichten.“ Das führt der selbstständige Landmaschinenmechaniker auch darauf zurück, dass viele Menschen auspendeln müssen. Er, so Eder, arbeite im Ortszentrum und könne sich außerdem die Zeit selbst einteilen. „Wenn jetzt unser Herr Pfarrer anruft, kann ich schnell einmal weg; ich kann es mir einteilen, wann ich arbeite. So flexibel können nicht alle sein, außerdem engagieren sich ohnehin schon viele in den einzelnen Vereinen.“


Es braucht auch frischen Wind

Sehr viele der Lamprechtshausner pendeln nach Salzburg, umgekehrt kommen auch viele Oberösterreicher hierher zur Arbeit. Martin Eder hat einen guten Blick auf diese Herausforderungen, darauf, wie viele Leute im Ort wohnen und arbeiten. Er setzt auch auf Veränderungen: „Bei der Wahl 2017 werde ich nicht mehr kandidieren. Ich brauche nach 15 Jahren eine Pause und umgekehrt braucht es einen frischen Wind im Pfarrgemeinderat. Es läuft gut, aber es soll ja weitergehen, es braucht neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die neue Ideen mitbringen.“ Für den Drehtag im Jänner hat er die Pfarrgereinderäte und Pfarrgemeinderätinnen angerufen; manche seien wegen ihrer Arbeit verhindert, aber er rechne fest mit zehn bis fünfzehn Personen. Ja, er ist gut im Organisieren, er steht für die Idee der Pfarre und dafür, dass die Menschen sowohl in der Liturgie als auch bei anderen Pfarraktivitäten eine Form von Beheimatung erfahren. Man gehe aus der Kirche und bleibe für einen Kaffee beisammen sitzen, käme ins Gespräch und erfahre mehr voneinander. Gemeinschaft im Glauben und im Leben, Menschen, die sich Gedanken über Lebens- und Arbeitswelten machen, tragen zum Gemeinwohl in einer Pfarre, an einem Ort bei. Menschen wie Martin Eder.


Ich bin da.für  Pfarrgemeinderatswahl am 19. März 2017

Weitere Informationen unter: www.kirchen.net/wahl2017